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Zurückgeblättert: 3. Januar 1964
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„Meidericher SV kommt diesmal mit Rahn“

mw 02.01.2019 0 Kommentare

(Archiv WESER-KURIER)

Der WESER-KURIER schrieb am 3. Januar 1964:

Bremen (Eig. Ber.). Während der punktspielfreien Zeit haben sich die meisten Bundesligavereine mit wenigen Freundschaftsspielen begnügt. Einige Klubs maßen sich mit namhaften ausländischen Gegnern, andere wiederum gaben ihren Ersatzspielern Gelegenheit, sich in Treffen mit niedriger eingestuften Mannschaften zu bewähren. Wenn sich am Sonnabend (17 Uhr) der SV Werder und der Meidericher SV gegenüberstehen, gehört diese Begegnung zu den Ausnahmen von der Regel, nach der sich die Bundesligavereine in der Pause zwischen der ersten und der zweiten Serie aus dem Wege gehen.

1:1 trennten sich Werder und der Meidericher SV zu Beginn der Bundesligasaison im Weser-Stadion. Die Zuschauer haben dieses Spiel nicht in bester Erinnerung behalten. Die Westdeutschen verlegten sich damals ganz auf ein Unentschieden, und Werder gelang es nicht, den starken Abwehrriegel zu durchbrechen. Welchen Wert das Resultat für Werder haben würde, war damals noch nicht zu übersehen, denn damals glaubte kaum jemand, daß die Duisburger zu den stärksten Mannschaften der obersten Spielklasse gehören würden. Damals fehlte ihnen Rahn, der gesperrt war. Am Sonnabend wird er in gewohnter Weise auf dem rechten Flügel stürmen. Neben ihm steht Krämer, der in den Länderspielen gegen Marokko und Algier der beste deutsche Stürmer war. Die Meidericher geben folgende Mannschaftsaufstellung bekannt: Manglitz — Heidemann, Sabath — Cichy, Müller, Nolden — Rahn, Krämer, Versteeg, Lotz, Gecks. Es ist zu erwarten, daß die Meidericher freier spielen werden als im letzten Punktkampf gegen Werder.

Die Bremer Mannschaft wird gegenüber dem Treffen mit der Budapester Stadtauswahl nur unwesentlich geändert werden. Auch diesmal sollen mehrere Spieler ausgewechselt werden. Die Läuferreihe kann durch Schimeczek gegenüber dem letzten Sonntag wesentlich verstärkt werden. Wahrscheinlich steht auch Meyer wieder zur Verfügung. Auf jeden Fall sollen beide Torwarte spielen. Von den Reservespielern hat Jung die größte Chance, aufgestellt zu werden. Mit folgender Formation ist zu rechnen: Lambertz (Ilic) — Piontek, Lorenz — Schütz, Jagielski, Schimeczek — Zebrowski, Ferner, Thun (Jung), Soya, Hänel (Meyer).

Das hochauflösende PDF der Original-Zeitungsseite gibt es hier (bei iOS den Link länger gedrückt halten).


Bremen ohne Werder - das ist unvorstellbar! Und das Profiteam, das in der Bundesliga um Punkte und Tore kämpft, ist das Herzstück des Vereins. Auf dieser Seite gibt es News, Fotos und Videos rund um die Werder-Profis.