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Die Presseschau zum Frankfurt-Spiel
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„Mittelmaß de luxe“

mw 28.01.2019 0 Kommentare

(nordphoto)

Kicker: Mittelmaß de luxe fehlt Cleverness

Der „Kicker“ würdigt die „furiose“ Leistung der Bremer und stellt die These in den Raum, wonach Werder locker vor der Eintracht stehen könnte, sofern man in der jüngeren Vergangenheit nicht so viele Punkte verschenkt hätte. Dass es mit der Punkteausbeute auch gegen Frankfurt nicht optimal funktioniert hat, liegt nach Ansicht des „Kicker“ an zwei chronischen Schwachpunkten: Sowohl in der Defensive als auch in der Offensive mangele es an der entscheidenden Cleverness. Werder habe einfach keinen Knipser wie Frankfurts Ante Rebic. Der Artikel bringt prägnant auf den Punkt, warum Werder (derzeit) noch kein Spitzenteam der Liga ist.

Leseempfehlung: ✬✬✬✬

Den Artikel gibt es in der aktuellen Ausgabe des „Kicker“.

Buten un Binnen: „Großer Kampf, kein Sieg: Werder spielt 2:2 gegen Frankfurt“

Auch hier ist Werders fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor ein Thema. Beide Mannschaften hätten im Weserstadion ein Spektakel geboten, schreibt „Buten un Binnen“. Dass es dennoch nur eine Punkteilung wurde, lag an „Werders zu lockeren Umgang mit den Chancen“. Immerhin gab es für die Zuschauer aber ein „Sahne-Tor“ von Maximilian Eggestein zu bestaunen. Ein solider Spielbericht, der sich auf die wesentlichen Geschehnisse des Spiels fokussiert.

Leseempfehlung: ✬✬✬

Den Artikel bei „Buten un Binnen“ gibt es hier.

Süddeutsche Zeitung: „Vier Tore, viel Spektakel“

Bei der „SZ“ ist man sich sicher: „Werder Bremen hat nach einer starken Vorstellung einen wichtigen Sieg im Kampf um Europa verpasst.“ Bemängelt wird auch hier die mangelnde Chancenverwertung, die einem besseren Ergebnis im Weg stand. Dennoch hätten die Grün-Weißen mutig nach vorne gespielt. Aber weil die Frankfurter derzeit fast jede Möglichkeit nutzen würden, endete das Spiel eben mit 2:2. Ein nüchtern gehaltener Spielbericht, in dem sich alles Wesentliche findet.

Leseempfehlung: ✬✬✬

Den Artikel der „Süddeutschen Zeitung“ gibt es hier.

Bild: „3 Traumtore und ein irrer Liege-Elfer“

Die „Bild“ schmeißt bei der Bewertung des Spiels in gewohnter Manier mit Superlativen um sich. Ein „Tänzchen“ von Maximilian Eggestein, ein „Traumtor“ von Ante Rebic, eine „dämliche Aktion“ von Ludwig Augustinsson und noch ein „Hand-Aufreger“ am Bremer Strafraum - „dieses Spiel hatte wirklich alles - nur keinen Sieger“, urteilt die „Bild“. Dass Florian Kohfeldt von Schiedsrichter Markus Schmidt auf die Tribüne verbannt wurde, bleibt allerdings unerwähnt. 

Leseempfehlung: ✬✬

Den Artikel der „Bild“ gibt es hier.

Spiegel Online: Warum Bremen nicht gut genug für Europa ist

„Spiegel Online“ nimmt das 2:2 gegen Frankfurt zum Anlass, zu erklären, warum Werder nicht gut genug für das internationale Geschäft sei. Der Grund liegt, wie auch bei den anderen Medien thematisiert, in der fehlenden Cleverness - sowohl vor dem eigenen als auch vor dem gegnerischen Tor. „Es ist nicht das erste Mal in dieser Saison, dass Bremen trotz einer spielerischen wie taktischen Dominanz nicht gewann. Wegen solcher Punktverluste dürfte Werder das eigene Saisonziel Europa verfehlen“, urteilt „Spiegel Online“. Immerhin sieht das Hamburger Medium Maximilian Eggestein nicht nur wegen seiner Leistung gegen die Eintracht als klaren Kandidaten für die Nationalmannschaft.

Leseempfehlung: ✬✬✬✬

Den Artikel von „Spiegel Online“ gibt es hier.

Spiegel Online: „Bremens Pech im Abschluss“

Werders mangelnde offensive Durchschlagskraft nimmt „Spiegel Online“ außerdem zum Anlass, sich poetisch zu betätigen. Ein Torabschluss der Bremer wird in vier Strophen aufgegriffen und so reimt sich unter anderem „geflogen“ auf „Bogen“ und „hatte“ auf „Latte“. Das alles ist sicher nicht allerhöchste Dichterkunst, aber immerhin vielleicht ein netter Lesegenuss für die Mittagspause.

Leseempfehlung: ✬✬

Das Gedicht von „Spiegel Online“ gibt es hier.

Frankfurter Rundschau: „Guter gewonnener Punkt“

Erwartungsgemäß kommen in diesem Artikel eher die Frankfurter zu Wort. Und die räumen in Form von Marco Russ ein: „Wir müssen die Kirche im Dorf lassen. Das 2:2 ist glücklich.“ Die „FR“ analysiert, Frankfurt habe gegen Bremen nicht am Limit gespielt, dazu hätten sich Abwehrfehler ungeahnten Ausmaßes gesellt. Die Verteidigung beim Führungstreffer von Maximilian Eggestein sei geradezu „tölpelhaft“ gewesen. Auf Seiten der Bremer sah die „FR“ einen „überragenden Max Kruse“. Dank der Frankfurt-Perspektive ein interessanter Blick auf die Partie.

Leseempfehlung: ✬✬✬✬

Den Artikel der „Frankfurter Rundschau“ gibt es hier.


Bremen ohne Werder - das ist unvorstellbar! Und das Profiteam, das in der Bundesliga um Punkte und Tore kämpft, ist das Herzstück des Vereins. Auf dieser Seite gibt es News, Fotos und Videos rund um die Werder-Profis.