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Trotz Torvorlage im Asien-Cup-Finale
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Osako verpasst Titel mit Japan

Benjamin Born 01.02.2019 1 Kommentar

(imago)

Japan hat die Chance vergeben, nach 1992, 2000, 2004 und 2011 zum fünften Mal Asienmeister zu werden. Im Finale in Abu Dhabi unterlagen die „Blauen Samurai“ Katar mit 1:3. Werders Yuya Osako half mit einer Torvorlage für Takumi Minamino Mitte der zweiten Hälfte, sein Team nochmal auf 1:2 heranzubringen, doch am Ende reichte es nicht zum ganz großen Wurf.

Eigentlich hatte Osako mit einem Schuss in der vierten Minute, der das Tor der Kataris nur knapp verfehlte, schon früh die richtige Duftmarke gesetzt. Danach verlief die Partie jedoch unglücklich für die Japaner. In der zwölften Minute schlug der Top-Torschütze des Turniers, Katars Ali Almoez, in überragender Weise zu. Ein Anspiel von links nahm der Stürmer mit dem Rücken zum Tor an, legte sich den Ball zweimal hoch und vollendete per Fallrückzieher zum 1:0. Es war sein neuntes Turniertor.

Eine Viertelstunde später erhöhten die Kataris auf 2:0. Hatim Abdelaziz traf nach der zweiten Torvorlage von Akram Afif. In der 36. Minute wäre es beinahe noch dicker für die „Blauen Samurai“ gekommen, als Hasan Al Haydos nur den Pfosten traf. Mit dem 0:2 ging es für die Ostasiaten in die Halbzeitpause.

Japan erhöht den Druck

Nach Wiederanpfiff entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor. Innerhalb von fünf Minuten spielte sich das Team um Osako vier Ecken heraus, die nichts einbrachten. Ein Schuss von Tsukasa Shiotani (53. Spielminute) wurde zudem geblockt. Mit der Hereinnahme des Ex-Mainzer Stürmers Yoshinori Muto für Hannovers Genki Haraguchi in der 62. Minute verstärkte Nationaltrainer Hajime Moriyasu nochmals die Offensive.

Kurz darauf köpfte Joker Muto knapp am Tor der Kataris vorbei. Besser machte es Salzburgs Minamino in der 69. Minute: Eine Vorlage von Osako versenkte der 24-Jährige zum 1:2-Anschlusstreffer. In der Folge drückten die Japaner auf den Ausgleich, doch weitere Ecken und ein Schuss von Ritsu Doan brachten nicht den erwünschten Erfolg. In der 83. Minute schaffte Katar die Entscheidung. Nach einem Foul im Strafraum von Maya Yoshida verwandelte Afif den fälligen Elfmeter. Es blieb beim insgesamt unglücklichen Finale für Osako, der nun schnellstmöglich zurück nach Bremen reist und im allerbesten Fall schon im DFB-Pokal-Achtelfinale in Dortmund wieder im Werder-Kader steht.


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