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Rashica durfte nicht mit dem Team fliegen

Jean-Julien Beer 13.05.2019 2 Kommentare

(nordphoto)

Die Heimreise aus Sinsheim dauerte für Milot Rashica etwas länger – aus gutem Grund. Weil er sich vor dem Spiel gegen Hoffenheim in der Kabine fast übergeben hätte und nach 61 Minuten völlig geschwächt und mit Magenproblemen vom Feld musste, wurde der Angreifer vom Rest der Mannschaft ferngehalten, um seine Mitspieler vor dem entscheidenden letzten Saisonspiel gegen Leipzig nicht anzustecken. Rashica flog deshalb nicht mit dem Team zurück nach Bremen, sondern wurde von einem Werder-Mitarbeiter im Auto nach Hause gefahren. „Das ist für den Spieler sicherlich hart, muss aber so sein“, kommentiert Trainer Florian Kohfeldt diese Entscheidung.

Rund ums Spiel war nämlich völlig unklar, ob sich Rashica nur den Magen verdorben hat – oder ob ihn ein ansteckender Virus erwischte. Nach eingehender Untersuchung der Blut- und Entzündungswerte durch Werders Internisten übers Wochenende ist keine Ansteckung des Teams mehr zu befürchten. Kohfeldt: „Milot ist wieder auf einem guten Weg.“ Am Dienstag wird Rashica die Trainingswoche wahrscheinlich noch individuell beginnen, zum Beispiel auf dem Rad, ab Mittwoch spielt er in Kohfeldts Planungen wieder eine Rolle fürs Mannschaftstraining. Bei den angeschlagenen Max Kruse und Theodor Gebre Selassie gibt es vor dem ersten Training dieser Woche am Dienstag noch keinen neuen Stand.


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