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Wo landet Werder am Ende der Saison?
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So tippen Pizarro und Co.

Malte Bürger 26.08.2019 17 Kommentare

(nordphoto / Ewert)

Claudio Pizarro hat viele Spitznamen. Unter anderem wird der Peruaner gern als „Schlitzohr“ bezeichnet. Und als solches darf er sich natürlich auch Späßchen erlauben, die an anderer Stelle einen komplett anderen Tonfall hätten. Gerade in der jetzigen sportlichen Situation. So staunten jedenfalls etliche Vereinsmitglieder der Bremer nicht schlecht, als ihnen am vergangenen Wochenende eine Spezial-Ausgabe des „Werder-Magazins“ ins Haus flatterte. Die obligatorischen Spielerporträts schmücken das Heft – und auf Seite 31 war der Saisontipp von eben jenem Claudio Pizarro zu lesen. Die Stürmer-Legende tippt Werder doch tatsächlich zum Deutschen Meister der neuen Spielzeit.

Es wäre wahrlich ein traumhaftes Geschenk zum angekündigten Karriereende, wenngleich die Wahrscheinlichkeit – nun ja – nicht allzu groß sein dürfte. Selbst dann, wenn es jetzt nicht die Niederlagen gegen Fortuna Düsseldorf und die TSG 1899 Hoffenheim gegeben hätte. Das weiß sicherlich auch Claudio Pizarro. Immerhin ist er nicht der einzige angriffslustige Profi im Kader. Nur wenige Seiten später schlägt der designierte Nachfolger des 40-Jährigen nämlich in die gleiche Kerbe: Joshua Sargent glaubt ebenfalls, dass Werder den FC Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen in der Tabelle auf die weiteren Plätze verweisen wird.

Mehrheit glaubt an Rang sechs

Die meisten ihrer Teamkollegen gehen die kleine Spielerei mit wesentlich mehr Demut an. Zwar soll es stets für die Teilnahme am europäischen Geschäft reichen, 13 Bremer halten jedoch Rang sechs für die realistischste Variante. Sechs Spieler trauen ihrer Mannschaft den Sprung auf Platz fünf zu, vier Profis glauben sogar daran, dass Werder letztlich Vierter wird und es somit in die Champions League schafft. Während die Vizemeisterschaft keine einzige Stimme erhielt, gibt Milot Rashica den Solisten. Der Offensivmann spekuliert als einziger kühn darauf, dass im kommenden Mai über Platz drei gejubelt werden darf.

Die komplette Übersicht:

Jiri Pavlenka: Platz 5

Ludwig Augustinsson: Platz 5

Kevin Möhwald: Platz 6

Milot Rashica: Platz 3

Yuya Osako: Platz 6

Martin Harnik: Platz 4

Niclas Füllkrug: Platz 5

Milos Veljkovic: Platz 4

Claudio Pizarro: Platz 1

Sebastian Langkamp: Platz 6

Nuri Sahin: Platz 4

Niklas Moisander: Platz 6

Joshua Sargent: Platz 1

Ömer Toprak: Platz 6

Fin Bartels: Platz 6

Theodor Gebre Selassie: Platz 5

Johannes Eggestein: Platz 6

Simon Straudi: Platz 6

Stefanos Kapino: Platz 6

Ilia Gruev: Platz 6

Davy Klaassen: Platz 6

Marco Friedl: Platz 6

Maximilian Eggestein: Platz 6

Benjamin Goller: Platz 4

Luca Plogmann: Platz 5

Philipp Bargfrede: Platz 5


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