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Auswechslung gegen Leipzig
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Warum Maxi Eggestein runter musste

Jean-Julien Beer 22.09.2019 1 Kommentar

(nordphoto)

Dass Florian Kohfeldt seinen Musterschüler Maxi Eggestein vom Feld holt, passiert äußerst selten. Gegen Leipzig kam es schon nach 66 Minuten dazu - wobei es im Heimspiel gegen den Tabellenführer eher bemerkenswert war, dass Eggestein überhaupt so lange auf dem Feld stand. Vor dem Spiel bei Union Berlin hatte sich der Mittelfeldspieler im Geheimtraining am Rücken verletzt und deshalb auch die Partie beim Aufsteiger in der Hauptstadt verpasst.

Im der Trainingswoche vor dem Duell mit Leipzig war lange unsicher, ob es schon gegen RB mit einem Platz im Team klappen würde.„Bei Maxi war klar, dass er nicht länger als 70 Minuten spielen kann“, erklärte Trainer Florian Kohfeldt, „denn sonst läufst du irgendwann Gefahr, dass er wieder müde wird. Dann strahlt der Rücken vielleicht wieder auf irgendwas aus.“ Dieses Risiko sollte unbedingt vermieden werden. Zumal Philipp Bargfrede für diese Position zentral vor der Abwehr nach erfolgreicher Reha wieder für einen Kurzeinsatz zur Verfügung stand. Ein Eggestein und ein Bargfrede ergaben somit genau die benötigten 90 Minuten. Der eigentlich auf dieser Position etablierte Nuri Sahin fehlte wegen einer Gelb-Rot-Sperre.


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