Krieg in Osteuropa Lage für Werders ukrainische Schachspieler hat sich gebessert

Der Krieg in der Ukraine hatte auch Auswirkungen auf Werders Schachspieler. Mittlerweile hat die Lage sich jedoch gebessert.
01.04.2022, 16:25
Lesedauer: 1 Min
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Von Malte Bürger

Der Krieg in der Ukraine beschert den dortigen Menschen weiter viel Leid, weltweit wird mit großer Sorge auf das Geschehen in Osteuropa geblickt. Das ist beim SV Werder Bremen nicht anders. Am Osterdeich ist die Betroffenheit aber auch deshalb groß, weil unter anderem ein Schachtrio der Bundesliga-Mannschaft aus der Ukraine stammt und bis zuletzt in der Heimat festsaß. Doch jetzt gibt es gute Nachrichten: Zumindest zwei Denksportler haben das Land verlassen können.

„Um alle Drei haben wir uns große Sorgen gemacht. Mittlerweile hat sich die Lage für unsere drei Werderaner glücklicherweise etwas entspannt“, teilte Dirk Wintermann, Mitglied des Werder-Aufsichtsrates, am Freitag via Twitter mit. Demnach haben der 35-jährige Alexander Areshchenko und der 19-jährige Kirill Shevchenko die Erlaubnis erhalten, ausreisen zu dürfen. Beide sind sogar schon wieder am Brett im Einsatz, aktuell nehmen sie an der Schach-Europameisterschaft in Slowenien teil. Weil das Duo im wehrpflichtigen Alter ist, war ein Verlassen der Ukraine für sie bislang verboten, da das eigene Land verteidigt werden sollte.

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Komplettiert wird das Trio von Zahar Efimenko, dem anders als seinen Teamkollegen aber noch kein grünes Licht für einen Grenzübertritt gegeben wurde. Der 36-jährige Großmeister „hängt noch in der Ukraine fest, befindet sich aber in sicherer Gegend und startet zeitnah einen neuen Anlauf, mit Visum ausreisen zu dürfen“, erklärte Wintermann. „Wir drücken weiter die Daumen und sind in Gedanken bei allen, die in dieser schwierigen und schrecklichen Zeit direkt betroffen sind.“ 

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