Halbfinale um die Deutsche B-Junioren-Meisterschaft Werder-Nachwuchs spielt im Finale gegen Köln

Bremen. Werder Bremens U17-Team hat das Finale um die deutsche Meisterschaft der B-Junioren erreicht. Matchwinner für die Grün-Weißen im Halbfinale gegen Stuttgart wurde Keeper Yannick Viol. Werder hat am Sonntag Heimrecht gegen den 1. FC Köln.
03.06.2011, 09:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Stefan Freye

Bremen. Es war ein Mittwochabend-Krimi, und er ging wie die meisten seiner Art gut aus. Mit 9:8 (2:2, 1:1) nach Elfmeterschießen gewann Werders U17 das Halbfinale um die deutsche B-Junioren-Fußballmeisterschaft beim Nachwuchs des VfB Stuttgart. Die Bremer sicherten sich das Finale auf eigenem Platz. Am Sonntag (11 Uhr) geht es gegen den 1. FC Köln. Der Meister der Bundesligastaffel West hatte zeitgleich mit 3:2 gegen die TSG Hoffenheim gewonnen.

Es war der siebte Elfmeter, der die Entscheidung brachte. Rund 600 Zuschauer im Stuttgarter Robert-Schlienz-Stadion hielten den Atem an, als Robin Sälze antrat. Bislang hatten alle sechs Schützen sicher verwandelt. Doch diesmal scheiterte der Stuttgarter Abwehrspieler an Yannick Viol. Der hatte im Halbfinale nur im Tor gestanden, weil Stammkeeper Hannes Frerichs im vorletzten Saisonspiel gegen Cottbus die Rote Karte gesehen hatte. Nun avancierte Viol zum Matchwinner. Denn mit seiner Parade gegen Sälze bereitete er die Chance zum Halbfinalsieg vor, die Lukas Fröde schließlich mit dem insgesamt achten Elfmeter souverän nutzte. Es folgte: Ein grenzenloser Jubel.

Zu ersten Mal seit 2001, als die U19 im Finale gegen Leverkusen unterlag, greift eine Bremer Nachwuchsmannschaft nach dem Titel. Die Freude fiel allerdings auch deshalb so groß aus, weil die Partie in Stuttgart richtig eng verlaufen war. Das 1:0 für Werders U17 durch Lukas Fröde fiel nämlich in einer Phase großer Bedrängnis und deshalb auch aus heiterem Himmel. Erst im Verlauf der Partie - und nach dem verdienten 1:1-Ausgleich - befreite sich der Gast vom Druck des Meisters der Staffel Süd/Südwest.

In der Verlängerung war Werder dann allerdings längst zum überlegenen, weil körperlich stärkeren, Team geworden. Die Bremer Fußballer konnten zum Ende der Partei einfach mehr nachlegen als ihr Gegner - Stuttgart hatte zuvor viel investiert und wenig gewonnen. Dass dem eingewechselte Stuttgarter Stürmer Erich Berko in der Schlussphase der 20-minütigen Verlängerung noch sein zweiter Treffer gelang, kam deshalb ähnlich unerwartet wie Werder Bremens Führungstreffer in der ersten Hälfte.

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