Werder Bremen Werder setzt weiter auf Schaaf und Allofs

Bremen. Die Entscheidung über die Zukunft von Thomas Schaaf und Klaus Allofs ist gefallen. Klaus Allofs bleibt bis zum Jahr 2015 Sportdirektor, Thomas Schaaf zunächst bis 2014 Trainer der Grün-Weißen.
19.12.2011, 12:56
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Bremen. Die Entscheidung über die Zukunft von Thomas Schaaf und Klaus Allofs ist gefallen. Klaus Allofs bleibt bis zum Jahr 2015 Sportdirektor, Thomas Schaaf zunächst bis 2014 Trainer der Grün-Weißen. Das haben Allofs und Willi Lemke, Vorsitzender des Aufsichtsrats, am Montagmittag bestätigt.

Von einem "sehr schönen Tag für Werder Bremen" sprach Lemke, Klaus Allofs fügte hinzu, es sei auch ein "sehr schöner Tag für mich und Thomas Schaaf". Alle waren sie also froh über die neuen Verträge, die die Ära Schaaf/Allofs an der Weser zumindest bis 2014 verlängern. Denn beide sind beim aktuellen Tabellenfünften seit 1999 aktiv und feierten in ihrer Amtszeit unter anderem das Double im Jahr 2004. Schaaf ist zudem dienstältester Trainer in der Bundesliga.

Am Sonntag habe es gute Gespräche zwischen Aufsichtsrat und Geschäftsführung gegeben, am Montagmorgen sei dann alles schnell gegangen. "So konnten wir das schnell abschließen", sagte Allofs, der sich nun den anstehenden Vertragsverlängerungen mit 13 Profis widmen kann.

Wichtiger als die eigene Personalie beurteilt der Sportdirektor aber die Verlängerung mit Trainer Schaaf. "Ich bin nach wie vor total überzeugt von Thomas Schaaf, es gibt keinen besseren Trainer für Werder Bremen", so Allofs. Zwischen beiden stimmt die Chemie - und auch bei den Vertragsverhandlungen war der jeweils andere ein Faktor. "Es gibt einen Zusammenhang", bestätigt Allofs.

"Das Verhältnis ist sehr gut"

Laut eigenen Angaben hat Allofs einen "erheblich erfolgsabhängigen" Vertrag unterschrieben, über die einjährige Verlängerungsoption wollte Lemke allerdings keine näheren Angaben machen. Seine eigene Unterschrift sei ein "klares Bekenntnis zu Werder Bremen", eine Entscheidung "ohne wenn und aber".

"Wir hatten nie das Gefühl, dass die Chemie nicht stimmt", wehrte sich Lemke gegen Gerüchte, es habe in den Gesprächen einen Vermittler gegeben. Ein neuer Vertrag für Klaus Allofs sei von Anfang an das Ziel des Aufsichtsrats gewesen, betonte Lemke. Die Verhandlungen seien "nicht immer einfach" gewesen, aber stets fair und konstruktiv. "Es war ein langer Weg, auf dem es einige Dinge zu klären gab", kommentierte Allofs die Verhandlungen, "aber es ging um Sachfragen und nicht um persönliche Dinge." Lemke meinte: "Der Aufsichtsrat hatte seine Vorstellungen, Klaus hatte seine Vorstellungen. Am Ende haben wir uns auf einem vernünftigen Mittelweg getroffen."

Auch in Zukunft will sich der Aufsichtsrat nicht in sportliche Belange einmischen, sondern lediglich seiner Aufgabe, der Kontrolle des Etats, nachgehen. Die Befugnisse des Gremiums seine nicht erweitert worden, versicherte Hubertus Hess-Grunewald, stellvertretender Vorsitzender im Aufsichtsrat. "Ich hätte sicher nicht verlängert, wenn das anders geregelt worden wäre als bisher", sagt auch Klaus Allofs: "Es hat im Sommer schwierige Wochen gegeben, aber das Verhältnis ist sehr gut. Wir alle wollen zusammenarbeiten." (bb)

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