Talent Bytyqi kommt aus Magdeburg

Werder sticht Gladbach und Salzburg aus

Magdeburg. In Enis Bytyqi hat sich Werder Bremen ein großes Sturm-Talent gesichert. "Wir waren lange hinter ihm her", sagt Thomas Wolter.
19.03.2014, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Stefan Freye
Werder sticht Gladbach und Salzburg aus

Thomas Wolter, sportlicher Leiter des Werder-Nachwuchszentrums.

nordphoto

Gern vermeldete der 1. FC Magdeburg diese Nachricht nicht. In einer Pressemitteilung teilte der Verein in dieser Woche mit, dass sein großes Fußballtalent Enis Bytyqi den FCM im Sommer verlassen wird, um zukünftig im Trikot des SV Werder zu spielen. „Wir waren lange hinter ihm her“, bestätigt Thomas Wolter, der Sportliche Leiter des grün-weißen Leistungszentrums, den bevorstehenden Wechsel.

Weil Bytyqi, mit 23 Toren bester Stürmer der B-Junioren-Regionalliga Nordost, nachhaltig auf sich aufmerksam gemacht hatte, buhlte Werder nicht allein um die Dienste des 17-Jährigen. Auch Borussia Mönchengladbach hatte ihm ein Angebot unterbreitet, und auch RB Leipzig war an dem begehrten Spieler dran.

In Bremen erhofft man sich nun die Fortsetzung der positiven Entwicklung von Enis Bytyqi. Der Dreijahresvertrag für den Nachwuchsmann sieht zwei Spielzeiten in der U 19 sowie eine weitere in der Regionalliga-Mannschaft vor.

„Es geht erst einmal um den nächsten Schritt“, sagt Thomas Wolter. Schließlich trete der Kicker derzeit noch in der B-Jugend an. Dass sich Werder einen guten Nachwuchsfußballer geangelt hat, steht aber außer Frage. Um so schwerer nimmt man den Abschied beim 1. FC Magdeburg. „Wir sind natürlich sehr enttäuscht, dass uns eines unserer hoffnungsvollsten Talente verlässt“, sagt FC-Nachwuchsleiter Carsten Müller.

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