Die Highlights in Dubai Werder trainiert bei 30 Grad und gewinnt ersten Titel 2010

Dubai . Sieben Tage lang bereitete sich Werder im Trainingslager in Dubai auf die Rückrunde vor. Die Schaaf-Elf absolvierte zahlreiche Trainingseinheiten bei Temperaturen um die 30 Grad und gewann den ersten Pokal des neuen Jahres.
09.01.2010, 16:34
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Ronja Bomhoff

Dubai . Sieben Tage lang bereitete sich Werder im Trainingslager in Dubai auf die Rückrunde vor. Die Schaaf-Elf absolvierte zahlreiche Trainingseinheiten bei Temperaturen um die 30 Grad und gewann den ersten Pokal des neuen Jahres.

Schon bei der Landung am internationalen Flughafen von Sharjah in Dubai gab es am Sonntag eine große Überraschung: Jurica Vranjes war doch mit der Mannschaft ins Trainingslager geflogen. Eigentlich sollte der Kroate die Woche in Bremen verbringen. Der Linksverteidiger Dusko Tosic blieb aber wie erwartet wegen einer Erkältung zu Hause.

Dafür flog ein alter Bekannter mit nach Dubai. Frank Baumann reiste als neuer Assistent der Geschäftsführung mit nach Dubai. Nur wenige Stunden nach der Ankunft am Flughafen, bat Thomas Schaaf zur ersten Trainingseinheit.

Beim Montags-Training fehlte Clemens Fritz. Der Außenverteidiger hatte schon seit einigen Tagen Probleme im Rücken und der Leiste. „Ich hatte schon vor dem Auftakt am Sonntag Intervalltraining absolviert und einige Signale verspürt. Bei Reiseantritt war es dann wieder besser. Doch im Flieger und beim anschließenden Training wurde alles wieder stärker“, sagte Fritz.

Für die gesunden Spieler hatte Werders Trainer einen Übungsparcours zusammengestellt. Bei Temperaturen von 30 Grad trainierten die Hanseaten mit zahlreichen Hürden, Reifen und Slalomstangen.

Am Dienstag trat Werder im Pokalsieger-Duell gegen Al Ain an. Durch zwei Tore von Stürmer Claudio Pizarro gewann die Schaaf-Elf das Spiel mit 2:1. Die Gastgeber konnten nach knapp 60 Minuten durch ein Tor von Abd Al Aziz Fayes nur noch den Anschlusstreffer erzielen. Die erste Trophäe des Jahres war damit eingefahren. Werder bekam für den Gewinn des Deutsch-Arabischen Supercups einen Pokal überreicht.

Am Mittwoch musste die Mannschaft dann wieder auf dem Trainingsplatz schwitzen. Allerdings fehlten Petri Pasanen und Nachwuchsspieler Onur Ayik beim Nachmittagstraining. Pasanen musste wegen Magen-Darm-Problemen und einer Prellung am linken Wadenbeinköpfchen pausieren. Stürmer Hugo Almeida hatte das Vormittagstraining verletzungsbedingt abgesagt, stand am Nachmittag aber wieder auf dem Platz.

Am Donnerstag trainierten Petri Pasanen und Onur Ayik im kühlen Kraftraum der Sportanlage Al Wasl, während ihre Kollegen bei 32 Grad schwitzten. Clemens Fritz übte zwar noch nicht wieder mit der Mannschaft, machte aber ein individuelles Lauftraining. Das für Donnerstagabend geplante Testspiel wurde abgesagt.

Am letzten vollen Tag in Dubai erwartete die Mannschaft der heißeste Tag der Woche. Werder musste bei 34 Grad trainieren. „Das ist dann fast schon ein bisschen zu viel des Guten“, sagte Torsten Frings auf dem Weg zum Vormittagstraining. Trotzdem ließ Thomas Schaaf die Mannschaft intensiv arbeiten. Fast zwei Stunden lang übten die Spieler lange Sprints, Torabschluss und Taktik.

Am Freitag trainierten auch die vorübergehend verletzten Werderaner Clemens Fritz und Petri Pasanen wieder mit der Mannschaft. Aaron Hunt hingegen, spürte leichte Anzeichen eines Infekts und blieb in Werders Fünf-Sterne-Hotel.

Am Sonnabend absolvierte die Mannschaft um 8.30 Uhr die letzte Trainingseinheit in Dubai. Nachmittags soll die Schaaf-Elf wieder auf dem Bremer Flughafen landen. Nach der Woche in Dubai erwartet Werder ein Temperaturunterschied von knapp 30 Grad. Am Sonntag können sich die Spieler akklimatisieren, denn Thomas Schaaf hat das erste Training in Bremen erst für Montag angesetzt.

 

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+