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„MegaBit“ und „MoAuba“ enttäuschen
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E-Sport-Nationalteam verpatzt Premiere

Mein Werder 14.04.2019 4 Kommentare

(dpa)

Sie hatten sich so viel vorgenommen, doch die beiden Werder-Gamer Michael „MegaBit“ Bittner und Mohammed „MoAuba“ Harkous erlebten bei ihrem ersten Auftritt als deutsche E-Sport-Nationalmannschaft ein Debakel. Beim eNations Cup in London schieden die beiden Fifa-Profis, die für Werder antreten, an diesem Wochenende bereits in der Vorrunde aus.

Nach einem 7:1 gegen Norwegen setzte es deutliche Pleiten gegen Argentinien (3:6) und Brasilien (0:9). Das 4:4 im letzten Gruppenspiel gegen Schweden am Sonntag war bedeutungslos, denn das frühzeitige Aus hatte schon vorher festgestanden. „Die Enttäuschung ist riesengroß“, sagte „MegaBit“ in einer Videobotschaft. „Es tut uns echt weh, dass wir nicht liefern konnten.“

Er bedankte sich zudem beim Deutschen Fußball-Bund für das Vertrauen. Der DFB hatte erst Ende März eine E-Nationalmannschaft gegründet und dann die beiden Werder-Gamer für die Team-WM nominiert. Nachdem „MegaBit“ und „MoAuba“ die Klubmeisterschaft der Deutschen Fußball Liga gewonnen hatten, wurden ihnen auch in London gute Chancen eingeräumt. Schließlich belegt „MoAuba“ in der Weltrangliste auf der Playstation den achten Platz, „MegaBit“ ist auf der Xbox Dritter. Beide konnten jedoch ihr Potenzial beim eNations Cup nicht abrufen und zeigten besonders im „Zwei gegen Zwei“ Schwächen. Trotzdem haben „MegaBit“ und „MoAuba“ weiterhin gute Chancen, sich für die Einzel-Weltmeisterschaft im Sommer, dem Saisonhöhepunkt der Fifa-Szene, zu qualifizieren. Dort könnten sie die Schmach von London vergessen lassen.



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