Relegation Schmidt und Ihorst steigen mit Osnabrück ab

Die Ausleihe schützt nicht vor dem Abstieg: Beim VfL Osnabrück verlieren Werders Leihspieler Luc Ihorst und Niklas Schmidt die Relegation gegen den FC Ingolstadt. Schmidts Leihe geht im Sommer zu Ende.
31.05.2021, 05:00
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Von Maik Hanke

Bremen. Für den SV Werder Bremen wird die kommende Saison in der 2. Bundesliga eine Spielzeit voller Nordderbys. Hamburger SV, FC St. Pauli, Hannover 96, Holstein Kiel, Hansa Rostock – alle sind künftig zweitklassig. Auf ein besonderes Nordduell und das Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern müssen die Grün-Weißen und ihre Fans aber verzichten – das gegen den VfL Osnabrück, der in der Relegation am Drittligisten FC Ingolstadt gescheitert ist. Hoffnung geschöpft hatten die Niedersachsen zwischenzeitlich dank Marc Heider, der einen Doppelpack erzielte (6., 20.).
Heider ist dabei nur einer von mehreren ehemaligen und einigen vielleicht auch wieder künftigen Bremern beim VfL Osnabrück. Da wäre zum Beispiel Trainer Markus Feldhoff, der 2016/2017 bei Werder Bremen Co-Trainer von Alexander Nouri war. Er hatte während der Saison von Coach Marco Grote übernommen (zuvor Trainer von Werders U19). Unter dessen Leitung war die Mannschaft trotz eines guten Saisonstarts in die Abwärtsspirale geraten.

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Und dann wären da die zwei aktuellen Bremer Leihspieler: Niklas Schmidt und Luc Ihorst. Für Schmidt, gegen Ingolstadt in der 69. Minute eingewechselt, geht mit dem Abstieg eine zweijährige Leihe zu Ende, sein Vertrag bei Werder Bremen läuft noch ein Jahr. Ob der 23-Jährige aber wirklich eine Zukunft bei den Grün-Weißen hat, ist wie für viele andere Leihspieler noch ungewiss. In der regulären Saison war Schmidt auf 22 Einsätze (ein Tor) gekommen, zuletzt spielte er aber fast gar nicht mehr.
Ihorst ist eigentlich noch eine weitere Saison an den VfL Osnabrück gebunden. Noch unbekannt ist, ob die auf zwei Jahre angelegte Leihe durch den Abstieg möglicherweise vorzeitig endet. Ihorst kam in der abgelaufenen Saison auf zwei Tore in 18 Spielen, fällt aber nach einer Leistenoperation schon seit drei Monaten aus.

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Historische Randnotiz: Wäre der VfL Osnabrück drin geblieben, wäre es kommende Saison ein besonderes Aufeinandertreffen mit Werder Bremen geworden. Zuletzt spielten die Clubs vor 40 Jahren in einem Pflichtspiel gegeneinander – das war in Werders bisher einziger Spielzeit als Zweitligist 1980/81. So hätte sich Geschichte wiederholen können. Das Spiel gegen Osnabrück ist übrigens nicht das einzige Nordduell, auf das Werder nun verzichten muss: Eintracht Braunschweig ist als Tabellenvorletzter direkt aus der Zweiten Liga abstiegen. Aber immerhin sind ja noch ein paar andere Nordlichter nächste Saison in Liga 2 dabei.

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