Regionalliga Nord Werders U-23 mit breiter Brust nach Lüneburg

Am vorletzten Spieltag der Hinrunde in der Regionalliga Nord spielt Werders U-23 gegen die FT Braunschweig. Trotz der schlechten Platzierung des Gegners richtet Werders Alexander Nouri deutliche Worte an sein Team.
08.11.2014, 00:00
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Von Stefan Freye

Am vorletzten Spieltag der Hinrunde in der Regionalliga Nord bekommen es die Fußballer von Werder Bremen II erst zum zweiten Mal mit einem Aufsteiger zu tun. Eine Woche nach dem Spiel beim Lüneburger SK Hansa (So., 14 Uhr) treffen sie in Bremen auf die FT Braunschweig, den dritten Neuling. Das Schlusslicht zum Abschluss der Serie dürfte dabei die deutlich leichtere Aufgabe sein.

„Lüneburg ist in der Liga angekommen“, sagt Alexander Nouri. Der Werder-Trainer hat den kommenden Gegner bereits zwei Mal gesehen in den vergangenen Wochen und dabei auch die Entwicklung des LSK verfolgt, der sich in der neuen Liga zunächst ziemlich schwer getan hatte. Seit einiger Zeit läuft es aber beim Zwölften, fünf Siege aus den vergangenen sieben Partien (5-1-1) stehen zu Buche – damit zählt der kommende Gegner zu den derzeit leistungsstärksten Mannschaften der vierten Spielklasse.

„Sie haben zwar ein paar Spiele gebraucht, treten jetzt aber als geschlossene Einheit auf“, so Nouri. Er erwartet also einen „unangenehmen Gegner“, der seiner Mannschaft alles abverlangen wird. Zumal die Lüneburger ihre letzten drei Heimspiele zu null gewannen. Anderseits: Wer den Tabellendritten aus Wolfsburg gerade erst mit 4:1 besiegt hat, sollte sich vor einer Reise in die Heide nicht fürchten. Das findet auch Janek Sternberg. „In dieser Liga kann jeder jeden schlagen, und trotzdem ist es unser klares Ziel, dort die Form aus den vergangenen Wochen zu bestätigen und drei Punkte mitzunehmen“, sagt der Linksverteidiger. Finden die nun seit vier Spielen ungeschlagenen Bremer zu ihrer Leistung, sollte etwas drin sein beim LSK.

In personeller Hinsicht dürfte sich nicht viel ändern. Allenfalls Luca Zander könnte zu einem Comeback kommen. Der Jungprofi war bereits für die Startelf gegen Wolfsburg vorgesehen, hatte aber kurzfristig passen müssen. Womöglich verhilft er Werder II nun zum ersten Sieg gegen einen Aufsteiger. Beim VfB Lübeck waren die Bremer am 10. Spieltag lediglich zu einem 2:2-Unentschieden gekommen.

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