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Satzungskommission
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Ehrenpräsident Fischer zieht Antrag zurück

22.11.2016 0 Kommentare

Ehrenpräsident Klaus-Dieter Fischer hat seinen Antrag, Werders Strukturen zu prüfen, bei der Mitgliederversammlung zurückgezogen.
Ehrenpräsident Klaus-Dieter Fischer hat seinen Antrag, Werders Strukturen zu prüfen, bei der Mitgliederversammlung zurückgezogen. (nordphoto)

Es wäre die erste Reform seit 2003. Damals war die Profiabteilung in eine Kapitalgesellschaft (KG) ausgegliedert worden. Seitdem hat der Gesamtverein Werder Bremen in Person des Präsidenten - früher Fischer selbst, seit 2015 Hubertus Hess-Grunewald - einen festen Platz in der dreiköpfigen Geschäftsführung der KG. Fischer wollte unter anderem überprüfen lassen, ob dies noch zeitgemäß ist. Seinen Antrag zog Fischer am Montagabend nun zurück.

„Weil die Gremien schneller waren als mein Antrag“, sagte Fischer. Die von ihm geforderte Satzungskommission arbeitet nämlich längst an dem Thema. Drei Mal, so Hess-Grunewald, habe sich die Kommission bereits getroffen und Experten gehört, namentlich nannte Hess-Grunewald Willi Lemke, Fischer selbst und die ehemaligen Geschäftsführer Jürgen L. Born und Manfred Müller. Ein Ergebnis will die Kommission 2017 vorlegen, so dass es bei der nächsten Mitgliederversammlung zu einer Abstimmung kommen könnte.

Die Position des Präsidiums formulierte Hess-Grunewald deutlich: „Der Verein will Einfluss auf personelle, strategische und operative Entscheidungen behalten. Die bisherige Struktur ist Garant dafür.“ Der Verein stellt neben einem Mitglied in der Geschäftsführung der KG auch zwei der sechs Aufsichtsräte.