Kommentar über die Zukunft der Autos

Die Zukunft der Mobilität unter politischen Vorgaben gestalten

Wenn sich Autobauer über zu strenge Auflagen der Politik beklagen, ist das falsch. Die Hersteller haben längst bewiesen, dass ihre Selbstverpflichtungen wertlos sind, meint Stefan Lakeband.
18.11.2020, 05:00
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Die Zukunft der Mobilität unter politischen Vorgaben gestalten
Von Stefan Lakeband
Die Zukunft der Mobilität unter politischen Vorgaben gestalten

Der Klimawandel ist akut. Auch die Autobauer müssen einen großen Beitrag leisten, um ihn aufzuhalten.

Julian Stratenschulte / dpa

Die Zukunft der Mobilität wird in Berlin und Brüssel beschlossen. Hier fällen nicht Automanager die Entscheidung, sondern Politiker. Das mag gerade im Autoland Deutschland überraschen, verwundern und vielleicht auch verärgern. Ein Blick auf die vergangenen Jahre zeigt aber, dass es mittlerweile notwendig ist.

Es war ein Autohersteller, der mit manipulierten Motoren für einen der größten Skandale in der deutschen Wirtschaftsgeschichte gesorgt hat; es sind deutsche Autobauer, die heute der Konkurrenz bei alternativen Antrieben hinterherfahren. Sie waren es, die zu lange auf Verbrennungsmotoren gesetzt haben.

Neben der Corona-Krise hat die Menschheit auch noch eine andere, akute große Sorge: den Klimawandel. Seine Folgen zu stoppen, kann nur als gemeinsamer Kraftakt gelingen. Emissionsfreies Fahren spielt dabei eine wichtige Rolle. Um dieses Ziel schnell zu erreichen, scheinen politische Vorgaben am sinnvollsten – Selbstverpflichtungen der Hersteller hingegen aussichtslos.

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