Bund und Länder nehmen so viel ein wie noch nie Bremen verbucht Steuer-Plus

Bremen·Hannover (fea·het). Die Steuern sprudeln wie noch nie: Bund und Länder verbuchten 2014 ein Aufkommen von gut 593 Milliarden Euro. Das waren vier Prozent mehr als im Vorjahr, wie aus dem Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervorgeht.
31.01.2015, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Hans Ettemeyer und André Fesser

Die Steuern sprudeln wie noch nie: Bund und Länder verbuchten 2014 ein Aufkommen von gut 593 Milliarden Euro. Das waren vier Prozent mehr als im Vorjahr, wie aus dem Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervorgeht. Der Fiskus profitierte von der guten Beschäftigungslage und mehr Privatkonsum. Aber auch höhere Unternehmensgewinne schlugen sich positiv nieder.

Auch Bremen konnte im vergangenen Jahr ein Steuer-Plus verzeichnen. Laut Finanzbehörde betrug das Steueraufkommen im Jahr 2014 im kleinsten Bundesland 2,565 Milliarden Euro. „Das sind“, so eine Behördensprecherin, „49 Millionen mehr, als wir im Haushalt veranschlagt haben.“ Und das, obwohl man sowieso schon mit einem Einnahmenzuwachs gerechnet hatte. Im Vergleich zu 2013 hat sich das Aufkommen um 142 Millionen Euro erhöht. Was Bremen mit dem Geld nun macht? Angesichts einer stetig steigenden Schuldenlast von zurzeit mehr als 20 Milliarden Euro ist der Einnahmensegen kein Grund für große Sprünge: „Wir werden“, so die Behördensprecherin, „die Nettokreditaufnahme senken.“ Soll heißen: weniger neue Schulden machen.

Mit 1,2 Prozent liegt der Steueranstieg in Niedersachsen unter dem Durchschnitt der Länder. Niedersachsen nahm nach Angaben des Finanzministeriums 21,4 Milliarden Euro ein. Trotz des leichten Anstiegs seien das 150 Millionen Euro weniger als im Haushalt eingeplant, so eine Sprecherin des Ministeriums. Ursache dafür sei weniger die konjunkturelle Entwicklung, sondern die Umstrukturierung in der niedersächsischen Unternehmenslandschaft.

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