Wirtschaftseinbruch geringer als erwartet

Corona-Krise: Altmaier legt neue Konjunkturprognose vor

Der coronabedingte Wirtschaftseinbruch in Deutschland fällt geringer aus als erwartet. Wie der „Spiegel“ berichtet, geht die Bundesregierung davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt um 5,8 Prozent sinke.
01.09.2020, 10:37
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Von dpa/sei
Corona-Krise: Altmaier legt neue Konjunkturprognose vor

Der Wirtschaftseinbruch in der Corona-Krise fällt laut "Spiegel" nicht so stark aus wie erwartet.

Sebastian Widmann/dpa

In der Corona-Krise legt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) am Dienstagvormittag in Berlin eine neue Konjunkturprognose vor. Altmaier hatte bereits angedeutet, dass die „Interimsprognose“ besser ausfallen könnte als bisherige Voraussagen zur wirtschaftlichen Entwicklung. Einem Bericht des „Spiegel“ zufolge rechnet Altmaier für dieses Jahr mit einem Minus von 5,8 Prozent beim Bruttoinlandsprodukt (BIP). In ihrer Ende April vorgelegten Frühjahrsprojektion hatte die Bundesregierung damit gerechnet, dass infolge der Corona-Krise das BIP in Deutschland in diesem Jahr um 6,3 Prozent sinkt. Laut „Spiegel“ fällt der Einbruch der Wirtschaft damit nur minimal stärker aus, als bei der Finanzkrise im Jahr 2009. Damals sank das BIP um 5,7 Prozent.

Eine Besserung der Lage sieht man beim Bund schon im kommenden Jahr, wenn auch weniger optimistisch als noch im Frühjahr. Laut „Spiegel“ gehen die Konjunkturexperten von einem Wachstum von 4,4 Prozent aus, bei der letzten Schätzung waren es noch 5,2 Prozent. Genaue Zahlen will Peter Altmaier ab 11 Uhr vorstellen.

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