Vor dem Hintergrund der Corona-Krise

„Wirtschaftsweise“ legen Jahresgutachten vor

Die „Wirtschaftsweisen“ legen an diesem Mittwoch ihr Jahresgutachten vor. Die Ökonomen erwarten offenbar einen weniger starken Einbruch als die Bundesregierung.
11.11.2020, 10:37
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von Andreas Hoenig
„Wirtschaftsweise“ legen Jahresgutachten vor

Ein kleines Motorboot fährt die Elbe aufwärts in Höhe Övelgönne.

Georg Wendt

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Corona-Krise legen die „Wirtschaftsweisen“ am Mittwoch (15.45 Uhr) ihr Jahresgutachten vor. Vor der Online-Pressekonferenz übergibt der Sachverständigenrat das Gutachten an Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Wie vorab bereits bekannt wurde, erwarten die Ökonomen einen etwas weniger starken Einbruch der Wirtschaftsleistung in Deutschland als die Bundesregierung. Aufgrund der kräftigen Erholung im Sommer dürfte das Bruttoinlandsprodukt um 5,1 Prozent schrumpfen und damit ungefähr so stark wie während der globalen Finanzkrise 2009.

Zugleich heißt es im Gutachten aber: „Für die weitere Entwicklung bleiben das Infektionsgeschehen und die daraufhin getroffenen Einschränkungen entscheidend.“ Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) erwartete in der Ende Oktober vorgelegten Herbstprognose ein Minus des Bruttoinlandsprodukts von 5,5 Prozent.

Lesen Sie auch

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+