Bremen D&D Marine stellt Insolvenzantrag

Bremen. Die D&D Marine Engineering GmbH mit Hauptsitz in Bremen hat einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Das 1985 gegründete Unternehmen ist auf die Wartung von Turbinen spezialisiert.
05.11.2015, 00:00
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Die D&D Marine Engineering GmbH mit Hauptsitz in Bremen hat einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Das 1985 gegründete Unternehmen ist auf die Wartung von Turbinen spezialisiert. Die historischen Wurzeln reichen zurück in die Zeit der AG Weser und das dortige Dampfturbinenprogramm für Schiffsantriebe. Im Zuge der weitreichenden Umwälzungen innerhalb der maritimen Branche hat sich D&D im Laufe der Jahre weiterentwickelt und auf die Wartung von Dampfturbinen an Land, zum Beispiel in Kraftwerken, fokussiert. Das Unternehmen beschäftigt derzeit

25 Mitarbeiter. Wie der vorläufige Insolvenzverwalter des Unternehmens Malte Köster mitteilt, haben Forderungsausfälle aus einem Großprojekt zur finanziellen Schieflage des Unternehmens geführt. Köster kündigte an, den laufenden Geschäftsbetrieb fortzuführen und Sanierungschancen zu prüfen. Erste Investoren haben bereits Interesse an einer Übernahme signalisiert. Die Mitarbeiter wurden bei einer Mitarbeiterversammlung über die aktuelle Situation und die Auswirkungen des Insolvenzverfahrens informiert. Die Löhne und Gehälter sind bis Ende November über das Insolvenzgeld der Agentur für Arbeit gesichert.

Zum Leistungsspektrum von D&D gehören heute vor allem der kontinuierliche Service, die Komplettinstandsetzung sowie das Fertigen neuer Teile im Re-Engineering-Verfahren für Turbinen aller Art. Mit der Konzentration auf diese Spezialbereiche habe sich, so Köster, D&D eine Sonderposition im Markt als herstellerunabhängiger Spezialist erarbeitet.

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