Wahl des passenden Betriebes wichtig Digitalisierung in der Ausbildung

Bonn. Junge Menschen haben bei der Berufswahl oft die Frage im Hinterkopf: Gibt es diesen Job in zehn Jahren überhaupt noch? „In bestimmen Bereichen wird es zukünftig weniger Arbeitsplätze geben“, warnt Buchautor Jens-Uwe Meyer. Die Arbeitsplätze, die es dann geben wird, werden deutlich höhere Anforderungen haben.
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Digitalisierung in der Ausbildung
Von Jan-Felix Jasch

Bonn. Junge Menschen haben bei der Berufswahl oft die Frage im Hinterkopf: Gibt es diesen Job in zehn Jahren überhaupt noch? „In bestimmen Bereichen wird es zukünftig weniger Arbeitsplätze geben“, warnt Buchautor Jens-Uwe Meyer. Die Arbeitsplätze, die es dann geben wird, werden deutlich höhere Anforderungen haben. Daher sollten Jugendliche die Digitalisierung bei der Berufswahl durchaus mitdenken.

„Das heißt nicht, dass man bestimmte Berufe, die einen interessieren, gar nicht mehr anfängt“, sagt er. Wichtig sei es stattdessen, bereits während der Ausbildung auf ein breites Themenspektrum zu achten. Auch bei der Wahl des Ausbildungsunternehmens sollten Jugendliche Wert darauf legen, dass dort digital gearbeitet wird. „Es reicht heute nicht, das zu lernen, was ältere Mitarbeiter zu Berufsbeginn gelernt haben“, sagt Meyer. Auch Prof. Reinhold Weiß vom Bundesinstitut für Berufsbildung rät davon ab, sich bereits vor dem Berufsstart bei der Berufswahl ausschließlich von dem Gedanken an eine mögliche Digitalisierung lenken zu lassen. „Der Ausbildungsberuf muss heute nicht mehr Lebensberuf sein“, erklärt er. Das heißt, mit einer Ausbildung haben Berufstätige immer die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln. Spezialisierung nach einer Ausbildung mit Blick auf Interesse und Neigung sowie Weiterbildungen seien das Entscheidende.

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