Osterholz-Scharmbeck

Drüsiges Springkraut breitet sich aus

Osterholz-Scharmbeck. Die Mitglieder der Fischereigesellschaft Osterholz-Scharmbeck kamen kürzlich zu ihrer alljährlichen Hauptversammlung zusammen und tauschten sich anschließend im Rahmen eines geselligen Essens weiter aus. In diesem Jahr blickt der Verein auf eine 90-jährige Geschichte zurück, die am Jahrestag der Eintragung in das Vereinsregister 1925 im letzten Jahr gefeiert wurde.
20.03.2016, 00:00
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Die Mitglieder der Fischereigesellschaft Osterholz-Scharmbeck kamen kürzlich zu ihrer alljährlichen Hauptversammlung zusammen und tauschten sich anschließend im Rahmen eines geselligen Essens weiter aus. In diesem Jahr blickt der Verein auf eine 90-jährige Geschichte zurück, die am Jahrestag der Eintragung in das Vereinsregister 1925 im letzten Jahr gefeiert wurde. Der Vereinsvorsitzende Martin Gröschel zog eine positive Bilanz zu den Aktivitäten des vergangenen Jahres und lobte das Engagement der Mitglieder.

Gewässerwart Ole Vollmerding berichtete über die Pflege der Gewässer und deren Fischbestände. So ist für das Jahr 2016 ein Besatz mit Glasaalen geplant, der den Bestand in der Hamme stützen soll. Unter besonderer Beobachtung wird auch die Entwicklung einer eingewanderten Pflanzenart an den Flussufern stehen, das drüsige Springkraut. Diese aus Indien stammende Pflanze verdrängt aggressiv die einheimischen Arten. Sorge bereitet den Fischern die extrem niedrigen Wasserstände der Hamme im Winter und die Geschwindigkeit, mit der die Wasserstände gesenkt werden. Auch die Fischereiaufsicht bleibt ein Thema. Mehrere Angler wurden 2015 ohne Erlaubnisschein angetroffen. Ein schwerer Fall wurde zur Anzeige gebracht und ist als Fischwilderei vor Gericht anhängig. Die Aufseher werden im kommenden Jahr wieder intensiv kontrollieren.

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