Überseestadt

Eine Investition in die Pflege

Im vergangenen Monat wurde bekannt, dass die Specht Gruppe aus Bremen zum 1. September mit ihrer Betreibergesellschaft, der Specht & Tegeler Seniorenresidenzen, das Pflegezentrum Marcusallee übernimmt.
25.08.2019, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Kristina Bumb

Im vergangenen Monat wurde bekannt, dass die Specht Gruppe aus Bremen zum 1. September mit ihrer Betreibergesellschaft, der Specht & Tegeler Seniorenresidenzen, das Pflegezentrum Marcusallee übernimmt. Die dazugehörige, denkmalgeschützte und architektonisch beeindruckende Immobilie hatte sich der geschäftsführende Gesellschafter, Rolf Specht, bereits Anfang des Jahres gesichert.

Das Unternehmen mit seinem Standort im historischen Schuppen Eins in der Überseestadt realisiert aktuell zudem weitere Projekte in Oberneuland (Kaemenas Hof), in der Neustadt (Koch & Bergfeld), in Mitte (Ärztehaus am Klinikum) und in der Vahr (Kita) sowie an rund 40 weiteren Standorten in Deutschland.

Interessante Objekte zu erwerben oder zu realisieren, ist eine Leidenschaft Spechts. Mehr als 100 Pflegeimmobilien hat die Specht Gruppe in den zurückliegenden
31 Jahren entwickelt. Eines der neusten Projekte entsteht in Riede im Landkreis Verden: Die dortige neue Seniorenresidenz bietet insgesamt 72 komfortable Pflege-
appartements. Im Staffelgeschoss befinden sich sechs barrierefreie Servicewohnungen mit einer
Größe zwischen 55 und 78 Quadratmeter. Gleichzeitig liegen in dieser Etage noch zwölf ambulant betreute WG-Appartements.

Als Pionier der Pflegeimmobilien – die Specht Gruppe war das erste Unternehmen, das bereits 1988 eine Pflegeeinrichtung gebaut und wie ein Mehrparteienhaus an Einzelinvestoren verkauft hat – vermarktet sie auch dieses Gebäude an interessierte Kunden als Geldanlage. Im Gegensatz zu einem Anlagefond erhalten die Kunden beim Kauf von Pflegeappartements einen sachlichen Gegenwert.

Kein Leerstandsrisiko

Durch die Aufteilung der Pflegeeinrichtungen nach dem Wohnungseigentumsgesetz hat der Käufer die Möglichkeit, die grundbuchlich eingetragene Immobilie jederzeit weiterzuverkaufen. Finanzielle Aufwendungen für Reparaturen, außer an Dach und Außenfassade, fallen nicht an. Dies liegt, ebenso wie der Mieterkontakt sowie -wechsel, in Betreiberhand.

Die Pflegeimmobilie ist von der Betreibergesellschaft für zunächst 20 Jahre inklusive Verlängerungsoption fest angemietet, sodass der Käufer kein Leerstandsrisiko hat. In dieser Zeit zahlt das Unternehmen dem Eigentümer eine monatliche Miete. Dabei trägt das Unternehmen als Pächter sämtliche anfallenden Kosten für Heizung, Wasser, Strom und laufende Abgaben, sogar für Schönheitsreparaturen und Instandhaltungen. Die Rendite liegt bei bis zu 4,2 Prozent.

„Privatpersonen profitieren in der anhaltenden Niedrigzinsphase von einer inflationssicheren, renditestarken Geldanlage. Ein auf
20 Jahre angelegter Mietvertrag mit dem Betreiber garantiert nahtlose Einnahmen“, sagt Specht. Ein solches Investment sei immer auch ein „Quäntchen mehr“: Denn wer anderen dabei helfe, ihren Lebensabend in einer hochwertigen Pflegeimmobilie zu verbringen, investiere zugleich in ein gesellschaftlich sinnvolles Anlageprodukt.

„Gute Pflege und Rendite schließen sich nicht aus. Wir sehen zunächst den hohen Pflegebedarf und können mit dem Neubau einer modernen Seniorenresidenz gleichzeitig ein gutes Finanzprodukt auf den Markt bringen. Wer es anders herum macht und nur baut, um Geld zu verdienen, hat den Pflegemarkt nicht verstanden“, erläutert Specht.

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