Wie die energetische Modernisierung von Altbauten dank fachgerechter Beratung gut gelingt

Erst planen, dann sanieren

Erst einmal nur dämmen oder die Fenster gleich mit erneuern? Ist eine Lüftungsanlage notwendig? Was ist wirklich sinnvoll? Was spart Geld? Mit der energetischen Sanierung eines Altbaus verbinden sich viele Fragen, die der Laie nur schwer beantworten kann. Damit das Ziel – eine bessere Energieeffizienz des Eigenheims – erreicht wird, kommt es auf eine fundierte Beratung an.
02.10.2016, 00:00
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Von DJD
Erst planen, dann sanieren

Lohnt sich die energetische Sanierung finanziell für den Hauseigentümer? Vieles hängt bei dieser Frage von einer gründlichen und vor allem fachkundigen Planung ab.

Alexander Raths und djd/IVH Industrieverband Hartschaum e.V./thx, Getty Images/iStockphoto

Erst einmal nur dämmen oder die Fenster gleich mit erneuern? Ist eine Lüftungsanlage notwendig? Was ist wirklich sinnvoll? Was spart Geld? Mit der energetischen Sanierung eines Altbaus verbinden sich viele Fragen, die der Laie nur schwer beantworten kann. Damit das Ziel – eine bessere Energieeffizienz des Eigenheims – erreicht wird, kommt es auf eine fundierte Beratung an.

Die Dämmung der Fassade ist ein wichtiger Baustein, um den Energieverbrauch des Hauses nachhaltig zu reduzieren. Vorausgesetzt, die Modernisierung der Außenhülle wird gut geplant und professionell umgesetzt. Von der Do-it-yourself-Dämmung sei abzuraten, betont Stefanie Mohmeyer vom Industrieverband Hartschaum. „Gute Konzepte zur Sanierung beinhalten eine lückenlose Dämmung ohne Wärmebrücken und ein Luftdichtheitskonzept. Dafür ist ein erfahrener Energieberater der erste Ansprechpartner.“ Planunterlagen des Hauses, Verbrauchszahlen der vergangenen Jahre sowie möglichst das letzte Protokoll des Schornsteinfegers sind wichtig für die Erhebung des Ist-Zustands. „Auf dieser Basis erstellt der Energieberater eine EDV-gestützte Berechnung und vergleicht unterschiedliche Maßnahmen auf ihre Energieeffizienz hin“, sagt die Expertin. Zugleich habe er den Überblick über Fördertöpfe und staatlichen Zuschüsse.

Eine solide Planung zahlt sich für den Altbaueigentümer aus: Mit der gedämmten Gebäudefassade und moderner Anlagentechnik können laut einer Sanierungsstudie der Deutschen Energie-Agentur bis zu 80 Prozent Energie eingespart werden. „Die Dämmung bildet dabei stets den Dreh- und Angelpunkt, an dem sich weitere Maßnahmen wie Solarthermie oder der Umstieg auf eine Wärmepumpe anschließen“, erläutert Mohmeyer. So kann etwa die neue Heizung nach der Fassadensanierung häufig deutlich kleiner dimensioniert werden. Besonders beständig bei jahrzehntelanger, gleichbleibender Qualität ist eine Wärmedämmung mit Styropor.

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