Bremen Erster Stadtteil mit neuem Gas

Bremen. Seit Dienstag läuft durch einige Bremer Leitungen das neue H-Gas. Dazu haben SWB-Vertriebsvorstand Timo Poppe und Wesernetz-Geschäftsführer Andreas Fröstl an der Gasübernahmestation Uphusen symbolisch den Schalter umgelegt.
21.06.2017, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Erster Stadtteil mit neuem Gas
Von Florian Schwiegershausen

Bremen. Seit Dienstag läuft durch einige Bremer Leitungen das neue H-Gas. Dazu haben SWB-Vertriebsvorstand Timo Poppe und Wesernetz-Geschäftsführer Andreas Fröstl an der Gasübernahmestation Uphusen symbolisch den Schalter umgelegt. Damit nutzen nun etwa 3700 Haushalte in Mahndorf das sogenannte H-Gas. H steht für High, L für Low Caloric Gas. Der Grund für die Umstellung ist, dass die Fördermengen vom L-Gas aus Nordwestdeutschland und den Niederlanden sinken gegenüber dem H-Gas aus Norwegen und Russland. Und das norwegische und russische Gas setzt mehr Energie frei und verbrennt auch bei höheren Temperaturen. Deshalb ist ein Check sämtlicher Thermen und Gasherde in den 170 000 Haushalten notwendig, die über die Leitungen von Wesernetz ihr Gas erhalten.

Bis 2021 soll überall umgestellt sein. Dies erfolgt in Bremen und umzu abschnittsweise. Sollte ein Gerät zu alt sein für das neue Gas, muss der Besitzer der Anlage die Kosten dafür tragen. Wesernetz wird die Kunden übrigens vorher per Brief informieren und dabei einen Termin vorschlagen. So will die SWB-Tochter verhindern, dass sich Betrüger die notwendige Umstellung zunutze machen, um sich für ihre Diebestouren Zugang zu den Wohnungen zu verschaffen. Auf der anderen Seite gibt es wiederum Kunden, die nicht bereit sind, die Techniker von Wesernetz ins Haus zu lassen.

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