Neue Softwarelösungen für Reedereien

Flottenmanagement mit 4.0

Hamburg. Die Bremer Reederei Rigel oder die Hamburger Schifffahrtsunternehmen NSC und Peter Döhle setzen bereits auf das Lösungsportfolio des Cloud Fleet Managers (CFM), das das Hamburger Softwareunternehmen Hanseaticsoft entwickelt hat. Dabei geht es um flexible und intuitive Software, die auf das Management und die Organisation gesamter Flotten zugeschnitten ist, wie beispielsweise Inspektionen, Crewing, Einkauf und mehr.
12.05.2017, 00:00
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Flottenmanagement mit 4.0
Von Peter Hanuschke

Hamburg. Die Bremer Reederei Rigel oder die Hamburger Schifffahrtsunternehmen NSC und Peter Döhle setzen bereits auf das Lösungsportfolio des Cloud Fleet Managers (CFM), das das Hamburger Softwareunternehmen Hanseaticsoft entwickelt hat. Dabei geht es um flexible und intuitive Software, die auf das Management und die Organisation gesamter Flotten zugeschnitten ist, wie beispielsweise Inspektionen, Crewing, Einkauf und mehr.

Und in Zukunft werden es wohl auch mehr internationale Kunden sein: Denn Lloyd’s Register (LR), einer der weltweit führenden Anbieter von technologieorientierten Engineering-Dienstleistungen, habe „in beträchtlichem Umfang“ in Hanseaticsoft investiert, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung.

Mit der Investition in Hanseaticsoft – das Unternehmen wurde 2009 von Alexander Buchmann gegründet und hat heute 30 Mitarbeiter – will LR die digitale Transformation der Schifffahrts- und Offshore-Industrie vorantreiben und seine Kunden dabei unterstützen, die Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern. So erwarb LR kürzlich auch das Portfolio an Softwarelösungen von Seasafe – ein Unternehmen, das sich auf das sogenannte Echtzeitdatenmanagement bordeigener Fracht und die Stabilität von Schiffen und Offshore-Strukturen spezialisiert hat. Darüber hinaus setzt LR mit der Zusammenarbeit mit QinetiQ auf Know-how in maritimer Cybersicherheit. Ziel ist es dabei, für die Kunden einen maßgeschneiderten Managementplan zur Cybersicherheit zu erstellen.

„Diese Kombination aus Schiffsmanagementsoftware, Risikomodellierung, und cyber-physischen Lösungen, untermauert durch die Vorteile, welche die Analyse großer Datenmengen mit sich bringt, liefert die Bausteine für die Schifffahrts- und Offshore-Industrie 4.0“, so Nial McCollam, technischer Leiter bei LR. Der Entwicklungsgrad und der Umfang der Anwendungsbereiche moderner Flottenmanagementsoftware habe sich drastisch weiterentwickelt und decke nun fast alle Aspekte des Betriebs von Schiffen ab. „Wir betrachten Schiffsmanagementsoftware als den Wegbereiter für zusätzliche integrierte Lösungen unserer Kunden.“

Lloyd’s Register wurde 1760 als Schiffs-Klassifikationsgesellschaft gegründet. Heute operiert LR in verschiedenen Industriezweigen und beschäftigt über 8000 Mitarbeiter in 78 Ländern. Hauptsitz ist London. Mit ihrem Profit finanzieret Lloyd’s Register die Lloyd’s Register Foundation, eine globale gemeinnützige Organisation, die sich selber als ein führender Unterstützer Engineering-bezogener Forschung, Ausbildung und öffentlichen Engagements bezeichnet.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+