Osterholzer Stadtwerke bieten neues erweitertes Service-Paket für selbstproduzierten Strom Für Haus, Fische und Auto

Kreis Osterholz. Ein sonniger Mittag in Ritterhude-Platjenwerbe und rund um strahlende Gesichter bei einer Premiere der besonderen Art. Der Hausbesitzer freut sich über seine innovative Technik zur Strom-Selbstversorgung, der Installateur ist stolz auf die hohe Ausnutzung der Dachflächen in wirklich allen Himmelsrichtungen und der Energieversorger freut sich über seinen ersten Kunden, der sich für das „Pacht-Modell“, für eine Fotovoltaik-Anlage zusammen mit dem EQQO-Stromspeicher entschieden hat.
28.08.2016, 00:00
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Kreis Osterholz. Ein sonniger Mittag in Ritterhude-Platjenwerbe und rund um strahlende Gesichter bei einer Premiere der besonderen Art. Der Hausbesitzer freut sich über seine innovative Technik zur Strom-Selbstversorgung, der Installateur ist stolz auf die hohe Ausnutzung der Dachflächen in wirklich allen Himmelsrichtungen und der Energieversorger freut sich über seinen ersten Kunden, der sich für das „Pacht-Modell“, für eine Fotovoltaik-Anlage zusammen mit dem EQQO-Stromspeicher entschieden hat.

Steffen Klabunde ist schon bewusst, dass der Stromverbrauch seiner Familie über dem eines Durchschnittshaushalts liegt. Ein großes Aquarium und zwei Fahrzeuge mit Elektroantrieb verbrauchen die entsprechende Menge Energie. Daher war es ihm wichtig, seine monatliche Stromrechnung zu reduzieren. „Ich bin offen für Innovationen. Die eigene Stromversorgung ist für mich wirtschaftlich und ökologisch interessant. Außerdem finde ich die Idee gut, mit selbst erzeugtem Strom zur Arbeit zu fahren.“ Dass ihm dabei die Osterholzer Stadtwerke helfen würden, ergab sich im Laufe der Zeit.

Olaf Dupick, Leiter Energiebeschaffung und -vertrieb bei den Osterholzer Stadtwerken, begrüßt den Energiewandel. „Früher waren wir die Stromlieferanten, jetzt helfen wir unseren Kunden bei der Stromerzeugung. Bisher galt unser Servicepaket nur für die Anlage auf dem Dach, jetzt bieten wir dieses auch für den vielseitigen EQQO-Stromspeicher an.“

Energieberater Klaus Brinkmann erklärt die Technik. „Zuerst nutzt der Kunde den selbsterzeugten Strom, nur die zu viel erzeugte Energie fließt in den Speicher. Wenn der Speicher voll ist, dann fließt der Energieüberschuss in das Stromnetz. Durch die zusätzlichen Speicher in den beiden Elektrofahrzeugen ist hier bei unserem Erstkunden der Eigenanteil mit rund 80 Prozent extrem hoch. Ein Durchschnittskunde kann mit dem Speicher den Anteil des selbstgenutzten Stroms von etwa 30 auf rund 60 Prozent nahezu verdoppeln. Solch eine kleine Lösung kann ich jedem Kunden mit einem Ein- oder Zweifamilienhaus empfehlen.“

Der Solarexperte Holger Laudeley lobte das Fotovoltaikpaket der Osterholzer Stadtwerke als „innovatives Konzept“. „Die Osterholzer Stadtwerke haben die entsprechende Größenordnung, um solche Projekte umzusetzen.“ Schließlich zahlen die Stadtwerke die Investitionssumme im fünfstelligen Bereich und bieten eine langjährige Anlagengarantie einschließlich Wartung und Überwachung. Der Kunde senkt seine monatliche Stromrechnung und zahlt stattdessen eine monatliche Pacht. Nach Vertragsende kann der Kunde die Anlage zum buchhalterischen Restwert übernehmen. Dann bekommt er seinen selbsterzeugten Strom quasi zum Nulltarif. Eine ökologisch wertvolle Investition in die Zukunft.

Holger Laudeley kennt sich mit dem Speicher bestens aus und hat ihn bundesweit schon im großen Umfang installiert. „Ich habe einen sehr guten Draht zum Hersteller in Osnabrück. Der ist äußerst dankbar für Verbesserungshinweise aus der Praxis und somit handelt es sich hierbei nicht nur um einen beliebigen Speicher, sondern dieser EQQO-Speicher bietet ein Energiemanagementsystem, das bis ins Kleinste durchdacht ist. So können die einzelnen Energieabnahmestellen optimal gesteuert werden.“ Beim Blick auf das Dach huscht Laudeley ein Lächeln ins Gesicht, denn seinem Montageteam ist eine hohe Auslastung der Dachfläche gelungen. Und mit den Modulen über dem Carport ist es außerdem noch gelungen, von Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang eine Stromerzeugung zu ermöglichen. Steffen Klabunde ist beim Abschied begeistert und spricht von einer wunderbaren Sache.

Für weitere Informationen ist Energieberater Klaus Brinkmann bei den Osterholzer Stadtwerken unter Telefon 04791/809552 zu erreichen.

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