Info-Veranstaltung in Rodenkirchen Gesetzentwurf verärgert Bauern

Wesermarsch. Die Bauern in der Wesermarsch sind gegen die vom Umweltministerium geplante Änderung des niedersächsischen Wassergesetzes. Nach Angaben von Karsten Padeken, Vorsitzender des Landvolkverbandes Wesermarsch, hätten sie gravierende Auswirkungen auf die Landwirtschaft und den gesamten ländlichen Raum.
05.02.2017, 00:00
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Gesetzentwurf verärgert Bauern
Von Barbara Wenke

Wesermarsch. Die Bauern in der Wesermarsch sind gegen die vom Umweltministerium geplante Änderung des niedersächsischen Wassergesetzes. Nach Angaben von Karsten Padeken, Vorsitzender des Landvolkverbandes Wesermarsch, hätten sie gravierende Auswirkungen auf die Landwirtschaft und den gesamten ländlichen Raum.

Die Anforderungen an die Gewässerunterhaltung sollen künftig stärker ökologisch ausgerichtet und der Grundwasserschutz verbessert werden. Ziel ist unter anderem, die Belastung des Grundwassers mit Nitrat und anderen Schadstoffen zu reduzieren. Treten die geplanten Änderungen in Kraft, können die Bauern beispielsweise Gewässerrandstreifen, von denen es in der Wesermarsch viele gibt, nur noch eingeschränkt düngen. Laut Padeken wären rund 18 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche in der Wesermarsch betroffen. Für Mittwoch, 15. Februar, 10 Uhr, planen die Kreislandvolkverbände Wesermarsch und Friesland dazu eine Veranstaltung in der Markthalle Rodenkirchen. Hartmut Schlepps, stellvertretender Hauptgeschäftsführer und Umweltreferent des Landvolks Niedersachsen, informiert über die Neuerungen.

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