Bremerhaven Neubau der Kaje 66 ist fertiggestellt

Anderthalb Jahre nach Beginn der Bauarbeiten ist die Kaje 66 in Bremerhaven fertiggestellt worden. Der Neubau wurde notwendig, weil aufgrund des Alters sowie des Zustandes keine Sanierung möglich war.
24.01.2022, 13:53
Lesedauer: 1 Min
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Neubau der Kaje 66 ist fertiggestellt
Von Mario Nagel

Der Neubau der Kaje 66 im Bremerhavener Hafengebiet ist fertiggestellt. Anderthalb Jahre nach dem Spatenstich wurde das neue Bauwerk im Eckbereich zwischen der Columbuskaje und der Einfahrt zur Nordschleuse offiziell abgenommen. Die Bremer Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Claudia Schilling, hob in einer Mitteilung die gute Zusammenarbeit zwischen der Hafenmanagementgesellschaft Bremenports und der Arbeitsgemeinschaft TAGU/Züblin hervor: „Dies war eine Punktlandung. Die Kaje ist ohne Verzögerung realisiert worden. Gleichzeitig konnte das zur Verfügung gestellte Budget eingehalten werden.“

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Die alte Kaje 66 wurde 1965 fertiggestellt und sicherte die Einfahrt zur nördlich der Columbuskaje liegenden Nordschleuse. Ihre Standfestigkeit war nach mehreren Unfällen jedoch nicht mehr gegeben. „Die Zufahrt zur Nordschleuse ist für die bremischen Häfen von größter Bedeutung. Mit der bautechnisch anspruchsvollen neuen Kaje haben wir die erforderliche Betriebssicherheit umfassend sichergestellt“, sagte Bremenports-Geschäftsführer Robert Howe. 

Mitte Juni 2020 war in einer ersten Bauphase zunächst der ehemalige Fähranleger der Englandfähre zurückgebaut worden. Anschließend wurde die alte Spundwand mithilfe von Schrägpfählen, Tragbohlen und Füllbohlen hergerichtet. Die neue Spundwand wurde zudem mit Steigleitern, Haltekreuzen und Fendern ausgerüstet. Die Kosten von 17,7 Millionen Euro zahlt zur Hälfte das Land Bremen, die andere Hälfte zahlt der Bund.

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Die Bremer Senatorin Schilling hob hervor, dass der Neubau der Kaje Teil einer umfassenden Erneuerungsstrategie in den Bremerhavener Häfen sei: „Nach der Westkaje im Kaiserhafen ist die Kaje 66 das zweite große Projekt, das im Rahmen unseres ambitionierten Infrastrukturprogramms für die bremischen Häfen realisiert worden ist. Aber das ist nicht alles. An der angrenzenden Columbuskaje wird derzeit unter Hochdruck gearbeitet und weitere Projekte sind in Vorbereitung.“ Zu diesen Projekten zählen die Sanierung der Einfahrt zum Fischereihafen, die Planung für eine Ertüchtigung der Stromkaje am Containerterminal sowie der Ausbau von Gleisen im Bremerhavener Bahnhof Speckenbüttel.

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