Kreuzfahrtterminal Bremerhaven

Baubeginn für die Columbuskaje im Oktober

Die alte Columbuskaje am Kreuzfahrtterminal Bremerhaven wird bis 2025 erneuert. Das Bauvorhaben sei genehmigt, die Arbeiten könnten im Oktober beginnen, teilte der Hafenbetreiber Bremenports mit.
24.08.2021, 15:27
Lesedauer: 2 Min
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Baubeginn für die Columbuskaje im Oktober
Von Peter Hanuschke
Baubeginn für die Columbuskaje im Oktober

Die alte Columbuskaje am Kreuzfahrtterminal Bremerhaven wird bis 2025 erneuert. Der Baubeginn ist für Oktober vorgesehen.

Jonas Völpel

Das Kreuzfahrtgeschäft gehört zu den Branchen, die durch die Corona-Pandemie mit am stärksten eingeschränkt waren oder teilweise noch sind. Dennoch glauben die Akteure an eine Rückkehr zum Normalgeschäft. Davon ist auch der Bremer Senat überzeugt, der die Pläne für den Neubau der Columbuskaje in Bremerhaven uneingeschränkt weiter verfolgt.

Und mit diesem Projekt geht es voran: Die zuständige Planfeststellungsbehörde bei der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau hat die Pläne der Hafenmanagementgesellschaft Bremenports genehmigt. Vor einem Jahr hatte Bremenports den Antrag auf Planfeststellung gestellt. Die Vergabe des Auftrags ist laut Bremenports bereits erfolgt, und der Baubeginn soll im Oktober beginnen.

Die Columbuskaje liegt im stadtbremischen Überseehafengebiet und erstreckt sich auf einer Länge von 1000 Metern von der Südspitze der Columbusinsel bis zur sogenannten Kaje 66 im Norden. Sie dient vorrangig der Abfertigung und Ausrüstung von Kreuzfahrtschiffen. Der Bau soll in drei Abschnitten erfolgen, um auch weiterhin einen Kreuzfahrtbetrieb zu ermöglichen. Die Gesamtmaßnahme, die mit etwa 80 Millionen Euro kalkuliert wird, soll 2025 fertiggestellt sein.

„Das Kreuzfahrtterminal braucht diese neue Kaje dringend", so Häfensenatorin Claudia Schilling (SPD). "Wir wollen an die erfolgreiche Entwicklung der vergangenen Jahre anknüpfen." Deshalb sei es zwingend notwendig, die nicht mehr standsichere alte Kaje durch einen Neubau zu ersetzen. „Bei der Vorbereitung dieser großen Maßnahme liegen wir voll im Plan", so Bremenports-Geschäftsführer Robert Howe. "Damit wird das Ziel erreicht, direkt mit der Fertigstellung der Kaje 66 die neue Columbuskaje bauen zu können.“

Geplant ist, eine neue Spundwand mit etwa 20 Meter Abstand zur bestehenden Kaje in die Weser zu rammen und den Zwischenraum mit Sand zu verfüllen und neu zu befestigen. Durch das Vorsetzen der neuen Spundwand werden nach Angaben von Bremenports etwa 17.000 Quadratmeter der Bundeswasserstraße landfest gemacht. Die Fläche geht in das Eigentum des Landes über. Die erforderlichen Kompensationsmaßnahmen für den Neubau der Columbuskaje seien mit den bereits 2018 freiwillig von Bremenports durchgeführten Naturschutzmaßnahmen an der Unteren Lune erbracht worden.

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