Gesamthafenbetriebsverein Bremen Geschäftsführung kündigt Abbau von Arbeitsplätzen an

Bei der Insolvenz in Eigenverwaltung des Gesamthafenbetriebsvereins Bremen geht es nicht ohne den Abbau von Arbeitsplätzen. Die Verantwortlichen wollen mit dem Betriebsrat einen Sozialplan ausarbeiten.
18.01.2021, 17:40
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Geschäftsführung kündigt Abbau von Arbeitsplätzen an
Von Florian Schwiegershausen

Bei der Sanierung des insolventen Gesamthafenbetriebsvereins (GHB) geht es nicht ohne den Abbau von Arbeitsplätzen. Das geht aus einer gemeinsamen Mitteilung des GHB, des vorläufig bestellten Sachwalters und des Sanierungsvorstands hervor.

Der vom Bremer Amtsgericht zum vorläufigen Sachwalter bestellte Rechtsanwalt Edgar Grönda von der Kanzlei Schultze & Braun sagte: „Die Voraussetzungen dafür, möglichst viele Arbeitsplätze für Bremen und Bremerhaven zu erhalten, sind aus meiner Sicht grundsätzlich gegeben, und zu einem Verhandlungserfolg gibt es keine erstrebenswerte Alternative.“ Im Umkehrschluss bedeutet das, dass nicht alle Arbeitsplätze zu halten sein werden.

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„Ganz klares Ziel ist es, den Gesamthafenbetrieb als Institution zu erhalten und zu erreichen, dass der GHB so aufgestellt ist, dass er wieder der einzige Personaldienstleister in den bremischen Häfen sein kann“, sagte der neue Sanierungsvorstand Christian Kaufmann. Es wurde vereinbart, das Konzept und die getroffene Vereinbarung erst nach erfolgreichem Abschluss der laufenden Gespräche zu präsentieren. Bis Anfang Februar wollen die Verantwortlichen nun mit dem Betriebsrat einen Sozialplan aushandeln. Derzeit hat der GHB gut 1300 Mitarbeiter.

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