Bürgerschaft sieht Perspektive „Lloyd-Werft stellt ein attraktives Gesamtpaket dar“

Die Bürgerschaft hofft auf Rettung der Lloyd-Werft unabhängig vom Mutterkonzern Genting. Die Bremer Wirtschaftssenatorin setzt dabei auf einen Käufer aus der Region.
24.02.2021, 19:16
Lesedauer: 2 Min
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„Lloyd-Werft stellt ein attraktives Gesamtpaket dar“
Von Peter Hanuschke

Die Lloyd-Werft in Bremerhaven, die mangels Aufträgen zum Jahresende abgewickelt werden soll, ist mit ihren etwa 350 Beschäftigten nicht perspektivlos – darüber sind sich die Vertreter von SPD, CDU, Linke, Grüne und FDP in der Bremischen Bürgerschaft einig. Dafür müssten allerdings ein paar Voraussetzungen geschaffen werden. Hilfreich wäre es unter anderem, wenn die Werft losgelöst vom Mutterkonzern, der malaysischen Genting-Gruppe, ihren Weg gehen könnte. Denn es bestehe ansonsten die Gefahr, dass die Lloyd-Werft mit in einen möglichen Insolvenzstrudel der Genting-Gruppe gezogen werden könnte. Zur Genting-Gruppe gehören neben der Lloyd-Werft auch die drei MV-Werften in Mecklenburg-Vorpommern, die in finanzielle Schieflage geraten sind, weil der dortige Kreuzfahrtschiffbau wegen der Corona-Pandemie stark beeinträchtigt ist. Genting hat deshalb Hilfen aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) des Bundes beantragt.

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