Schiffbauverbund MV Werften und Lloyd Werft stellen Insolvenzantrag

Der Schiffbauverbund MV Werften in Mecklenburg-Vorpommern hat Insolvenz angemeldet. Betroffen ist auch die Bremerhavener Lloyd Werft, die zu dem Verbund gehört. Dort könnte es aber trotz der Pleite weitergehen
10.01.2022, 14:58
Lesedauer: 3 Min
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Von Peter Hanuschke Christoph Barth

Die Verhandlungen über staatliche Finanzhilfen für die angeschlagenen MV Werften, zu denen auch die Lloyd Werft in Bremerhaven gehört, sind gescheitert: Der Werftenverbund, der seit 2016 zum Hongkonger Genting-Konzern gehört, hat am Montag Insolvenz angemeldet. Bis zuletzt hatten der Bund und das Land Mecklenburg-Vorpommern ihre Bereitschaft betont, MV Werften zu helfen. Im Gegenzug hatten sie jedoch eine höhere Eigenbeteiligung durch die Muttergesellschaft Genting gefordert. An den drei MV-Werften-Standorten in Wismar, Rostock und Stralsund sind etwa 2000 Mitarbeiter von der Insolvenz betroffen, bei der Lloyd Werft sind es 300 Beschäftigte.

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