Hamburg Hamburger Hafen soll wachsen

Hamburg. Es handelt sich zwar nur um einen Ideenwettbewerb, aber laut Medien befürchtet ein Großteil der Hamburger Hafenwirtschaft, dass darüber hinaus bereits konkret verhandelt wird – und zwar über den Bau eines weiteren Containerterminals auf dem Areal Steinwerder-Süd. Gewonnen hat den Wettbewerb ein chinesisches Konsortium, teilte die Hamburger Hafenverwaltung HPA am Donnerstag mit.
14.07.2017, 00:00
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Hamburger Hafen soll wachsen
Von Peter Hanuschke

Hamburg. Es handelt sich zwar nur um einen Ideenwettbewerb, aber laut Medien befürchtet ein Großteil der Hamburger Hafenwirtschaft, dass darüber hinaus bereits konkret verhandelt wird – und zwar über den Bau eines weiteren Containerterminals auf dem Areal Steinwerder-Süd. Gewonnen hat den Wettbewerb ein chinesisches Konsortium, teilte die Hamburger Hafenverwaltung HPA am Donnerstag mit. Sie hatte den Wettbewerb ausgerichtet, bei dem nach Ideen gesucht wurde, wie der Hamburger Hafen zukunftsorientiert wachsen kann.

Vier Terminals gibt es bereits – drei werden von der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) und einer vom Bremer Unternehmen Eurogate betrieben. An allen Standorten gibt es noch Kapazitäten. Für einen weiteren Containerterminal bestehe im Hamburger Hafen kein Bedarf, so ein HHLA-Sprecher. Dieser würde lediglich zu einer Umverteilung bestehender Geschäfte führen und in der Folge Arbeitsplätze gefährden. Eine innovative Wertschöpfung mit zukunftsfähigen Perspektiven für Beschäftigung sei durch einen weiteren Terminal nicht zu erwarten.

Die Kapazität der drei HHLA-Terminals könne zudem verdoppelt werden, wenn dies die Nachfrage am Markt erforderlich machen würde. Die Umschlagzahlen von Containern im Hamburger Hafen stagnierten in den vergangenen Jahren mehr oder weniger auf einem hohen Niveau.

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