Bremerhaven Handelskammer zu Karstadt-Areal: Erst Konzept, dann Abriss

Die Handelskammer unterstützt die Pläne zum Abriss des Karstadt-Gebäudes in der Bremerhavener City: Allerdings sollte es nach Ansicht der Kammer erst eine konkrete Aussicht für eine Neugestaltung geben.
14.11.2022, 16:42
Lesedauer: 1 Min
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Handelskammer zu Karstadt-Areal: Erst Konzept, dann Abriss
Von Peter Hanuschke

Bremerhavens Innenstadt soll attraktiver werden. Dieses Ziel hatte Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD) bereits vor einem Jahr formuliert, nachdem die Seestadt den Karstadt-Komplex erworben hatte – das Kaufhaus gehörte zu den Häusern, die im Zuge der Insolvenz 2020 geschlossen wurden. Im Zusammenhang mit der Attraktivitätssteigerung soll das Gebäude abgerissen werden. Das wird auch von der Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven unterstützt - allerdings mit einer Einschränkung: Das Karstadt-Gebäude sollte laut Handelskammer nämlich erst dann abgerissen werden, wenn es eine "konkrete Aussicht auf eine Neugestaltung" des Areals gibt. „Der Erwerb des Karstadt-Gebäudes und die Entwicklungsskizzen für das benachbarte Eulenhof-Grundstück und das Alte Finanzamt bieten die große Chance, der Bremerhavener Innenstadt neue Impulse und Qualitäten zu verleihen", sagt Handelskammer-Vizepräses Stephan Schulze-Aissen und ergänzt: "In dieser positiven Entwicklung sollte jetzt aber eine Baulücke auf unbestimmte Zeit vermieden werden.“

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