Banken HSH-Aufsichtsratschef Kopper lobt Sanierung

Hamburg. Der Aufsichtsratsvorsitzende der HSH Nordbank, Hilmar Kopper, hat dem Vorstand erneut den Rücken gestärkt und die Erfolge bei der Sanierung der Bank hervorgehoben. «Wir sind der Planung um sechs Quartale voraus».
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Hamburg. Der Aufsichtsratsvorsitzende der HSH Nordbank, Hilmar Kopper, hat dem Vorstand erneut den Rücken gestärkt und die Erfolge bei der Sanierung der Bank hervorgehoben. «Wir sind der Planung um sechs Quartale voraus».

Das sagte Kopper am Donnerstag bei einer Diskussionsveranstaltung der EBC Hochschule in Hamburg. «Ich hatte mir das langwieriger vorgestellt.» Die Leistung werde von den Mitarbeitern der Bank unter großen psychischen und auch physischen Anstrengungen erbracht.

Die HSH Nordbank verfüge mit ihren Geschäftsfeldern in der Finanzierung von Schiffen, Logistik und Energie über ein absolut zukunftsfähiges Geschäftsmodell. «Das reicht langfristig nicht nur für eine Bilanzsumme von 100 Milliarden Euro, sondern auch für 150 oder 200 Milliarden.» Bei einer Bank ohne Zukunft hätte er «nicht eine Sekunde» eine Aufgabe übernommen. Dagegen sollte die WestLB ersatzlos abgewickelt werden. «Niemand braucht die WestLB», sagte der Ex-Chef der Deutschen Bank.

Dem umstrittenen HSH-Nordbank-Chef Dirk Jens Nonnenmacher will Kopper sein Vertrauen nicht entziehen. «Ich handele nach dem Aktienrecht», sagte er. «Sobald ich etwas erfahre, was dem Aktienrecht widerspricht, ziehe ich Konsequenzen.» Bis dahin wolle er nach den aktuellen Vorgängen in der Bank nicht gefragt werden.

Nach mehreren Skandalen wackelt gegenwärtig das Vertrauen der Hauptanteilseigner Hamburg und Schleswig-Holstein in die Führung der Bank. Dabei geht es um nicht ausreichend aufgeklärte Vorwürfe, die Sicherheitsfirma Prevent habe im Auftrag der Bank Politiker und Kritiker ausgeforscht. Außerdem ermitteln Staatsanwaltschaften in Kiel, Hamburg und New York gegen die Bank. (dpa)

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