Energie Institute plädieren für längeren Betrieb der Atomkraftwerke

Die Atomenergie bleibt umstritten. Schwankungen auf dem Strommarkt veranlassen verschiedene Wirtschaftsinstitute dennoch dazu, einen Weiterbetrieb zu fordern, bis Alternativen gesichert sind.
29.09.2022, 12:29
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von dpa

Führende Wirtschaftsforschungsinstitute plädieren dafür, die verbliebenen Atomkraftwerke in Deutschland länger laufen zu lassen. „Nicht nur jetzt über den Winter, sondern bis wirklich alternative Stromerzeugungskapazitäten in Deutschland geschaffen wurden“, sagte Ökonom Torsten Schmidt vom Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin.

Atomkraft sei „ein gutes Instrument, um gerade auch Schwankungen am Strommarkt auszugleichen“. Das solle die Bundesregierung länger nutzen als bisher geplant.

Wirtschaftsminister Robert Habeck erwartet derzeit einen Weiterbetrieb von zwei Atomkraftwerken über das Jahresende hinaus. Sein Ministerium gehe aktuell davon aus, dass man die „Reserve“ ziehen werde und die Atomkraftwerke Isar 2 und Neckarwestheim im ersten Quartal 2023 weiter am Netz sein werden, hatte er gesagt. Hintergrund sei vor allem die angespannte Lage auf dem französischen Strommarkt.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+