Johanniterhaus weist auf Unzulänglichkeiten in der Pflege hin

Horn-Lehe (sre). „Wir fordern mehr Geld für die Pflege. Politik und Krankenkassen müssen erbrachte Pflegeleistungen auch gerecht entlohnen.
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Von Renate Schwanebeck

„Wir fordern mehr Geld für die Pflege. Politik und Krankenkassen müssen erbrachte Pflegeleistungen auch gerecht entlohnen.“ Mit diesem Tenor beteiligten sich kürzlich Bewohnerinnen und Bewohner sowie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Johanniterhauses in der Seiffertstraße an den bundesweiten Aktionen unter dem Schlagwort „Pflege am Limit“. Sie versammelten sich vor der Einrichtung und hielten zahlreiche Transparente und Schildern mit der Aufschrift „Pflege am Limit“ hoch.

Die Aktionen wurden gemeinsam getragen vom Bremer Pflegerat und der Aktion „Pflege steht auf“. Beschäftigte von Krankenhäusern, Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten veranstalteten – wie in der Hauptausgabe berichtet – diverse Protestversammlungen, um geballt auf Unzulänglichkeiten in der Pflege hinzuweisen und eine ausreichende Finanzierung der Pflege, eine gerechte Bezahlung der Pfegekräfte, mehr Ausbildungsplätze und eine größere Wertschätzung der Pflegeberufe in der Gesellschaft zu fordern.

Auch im Johanniterhaus wurde während der Aktion betont: „Professionelle Pflege ist kein Ehrenamt. Personalschlüssel und Arbeitsbedingungen müssen den realen Pflegeaufwand abbilden.“ Gute Pflege dürfe nicht vom Geldbeutel abhängen. Damit auch arme Menschen im Alter und im Krankheitsfall menschenwürdig gepflegt werden könnten, müsse die Pflegeversicherung solide und zukunftssicher finanziert werden.

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