Brüssel

Kartellstrafe für DB-Tochter Schenker

Brüssel. Die Logistiktochter der Deutschen Bahn muss wegen unerlaubter Zusammenarbeit mit Konkurrenten eine EU-Kartellbuße von 31,798 Millionen Euro zahlen. Schenker habe den Markt für bestimmte Bahntransporte mit den Wettbewerbern Express Interfracht (Teil von Österreichische Bundesbahnen) und Kühne + Nagel aus der Schweiz aufgeteilt, wie die Brüsseler EU-Kommission am Mittwoch mitteilte.
16.07.2015, 00:00
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Die Logistiktochter der Deutschen Bahn muss wegen unerlaubter Zusammenarbeit mit Konkurrenten eine EU-Kartellbuße von 31,798 Millionen Euro zahlen. Schenker habe den Markt für bestimmte Bahntransporte mit den Wettbewerbern Express Interfracht (Teil von Österreichische Bundesbahnen) und Kühne + Nagel aus der Schweiz aufgeteilt, wie die Brüsseler EU-Kommission am Mittwoch mitteilte.

Kühne + Nagel wurde die Buße erlassen, da es als Kronzeuge diente. Express Interfracht muss 17 Millionen Euro zahlen. Allen Beteiligten gewährte die EU-Kommission Nachlässe, weil sie einem Vergleich zustimmten und so die Vorwürfe anerkannten. Konkret geht es um Absprachen für sogenannte Ganzzugladungen. Bei solchen Zügen werden die Waggons nicht unterwegs aufgeteilt oder abgestellt, was Zeit und Geld spart.

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