Soforthilfe KfW zahlt erste Milliarden an Energieversorger

Seit Anfang Dezember läuft das Hilfsprogramm der Bundesregierung gegen die hohen Energiepreise. Die Abschläge für diesen Monat übernimmt der Bund.
02.12.2022, 11:42
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von dpa

Die staatliche Förderbank KfW hat im Rahmen der Soforthilfe für Gas- und Fernwärmekunden bereits einen Großteil des bislang beantragten Geldes an Energieunternehmen ausgezahlt.

Zum Start der Erstattungszahlungen an die Versorger am 1. Dezember lagen der KfW 449 Anträge vor, wie die staatliche Förderbank am Freitag auf Anfrage mitteilte. Davon seien bis Donnerstagabend 309 Anträge in einem Volumen von rund 1,7 Milliarden Euro vollständig bearbeitet und ausgezahlt worden. Die staatliche Förderbank zahlt kein Geld an Verbraucher, sondern an Energieversorger, die ihren Kundinnen und Kunden keine Abschläge für Dezember berechnen.

Die Bearbeitungszeit für die Anträge der Versorger liegt den Angaben zufolge bei etwa zwei Bankarbeitstagen. „Ein Bearbeitungsstau ist derzeit nicht absehbar“, auch wenn täglich weitere Anträge eingingen, teilte die Förderbank mit.

Gas- und Fernwärmekunden müssen im Dezember keinen Abschlag zahlen. Die Kosten übernimmt der Bund. Energieversorger können seit Mitte November einen Antrag auf Ausgleichszahlung bei der von der Bundesregierung beauftragten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC stellen. Diese prüft den Antrag sowie die Erstattungshöhe und übergibt die weitere Bearbeitung an die Hausbank des Versorgers. Das Kreditinstitut leitet die Unterlagen nach einer Prüfung an die KfW weiter, die das Geld an den Energieversorger auszahlt.

Rund 1500 Erdgaslieferanten und Wärmeversorger können einen Anspruch geltend machen. Anträge können bis Ende Februar 2023 gestellt werden. Die Volumina der bislang eingegangenen Anträge reichen der KfW zufolge von einigen tausend bis zu mehreren hundert Millionen Euro.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+