Projekt über betriebliches Gesundheitsmanagement von „Krank und Klein“ wird vom Land unterstützt

Krankenpflegedienst erhält Förderung

Landkreis Diepholz. Es geht kräftig voran beim Aufbau des betrieblichen Gesundheitsmanagements des ambulanten Kinderkrankenpflegedienstes „Krank und Klein – bleib daheim“ in Sulingen. Ein Steuerungskreis aus acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einer Expertin für betriebliches Gesundheitsmanagement der AOK haben die Planung übernommen, in der Zwischenzeit bereits erste Schritte auf dem Weg zu einem gesunden, bewegten und motivierten Team umgesetzt sowie einen Zeitplan festgelegt.
21.05.2017, 00:00
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Krankenpflegedienst erhält Förderung

Ein Steuerungskreis hat beim ambulanten Kinderkrankenpflegedienst „Krank und Klein – bleib daheim“ seine Arbeit aufgenommen, um das betriebliche Gesundheitsmagament aufzubauen.

Landkreis Diepholz. Es geht kräftig voran beim Aufbau des betrieblichen Gesundheitsmanagements des ambulanten Kinderkrankenpflegedienstes „Krank und Klein – bleib daheim“ in Sulingen. Ein Steuerungskreis aus acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einer Expertin für betriebliches Gesundheitsmanagement der AOK haben die Planung übernommen, in der Zwischenzeit bereits erste Schritte auf dem Weg zu einem gesunden, bewegten und motivierten Team umgesetzt sowie einen Zeitplan festgelegt. Das Programm läuft zunächst über zwei Jahre und wird danach voraussichtlich fortgeführt.

„Wir haben ein Logo für unser Betriebliches Gesundheitsmanagement und unser Leitmotiv entwickelt“, erläutert Geschäftsführerin Heike Witte. „Bewusst – gesund – miteinander“, so lautet das Motto. „Das sind unsere zentralen Ziele, die wir im betrieblichen Gesundheitswesen in unserem ambulanten Kinderkrankenpflegedienst umsetzen möchten. Damit wollen wir die Motivation unserer Mitarbeiter erhöhen, ihre Flexibilität und Kreativität erhöhen und zugleich dazu beitragen, chronische Erkrankungen zu reduzieren.“

Auch die Wiedereingliederung von Mitarbeitern soll durch die neuen Maßnahmen erleichtert werden. Und genauso wichtig, so Heike Witte: „Wir wollen damit für neue Mitarbeiter noch attraktiver werden, denn es wird immer schwerer, qualifizierte Pflegekräfte zu finden.“

In einem nächsten Schritt können die 85 Mitarbeiterinnen von „Krank und klein – bleib daheim“ in einem Fragebogen beschreiben, wie sie ihre Arbeitsstelle bewerten und wie fit sie sich körperlich und psychisch fühlen. Zugleich werden sie gebeten, Vorschläge zu machen, was der Betrieb ihrer Ansicht nach als Erstes ändern müsste – und welche Schritte an zweiter und dritter Stelle folgen sollten.

Das Land Niedersachsen unterstützt den ambulanten Kinderkrankenpflegedienst beim Aufbau des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Die Förderung wird vor allem für zusätzliche Personalkosten der Projektkoordination und erste Fortbildungskosten verwendet. „Zwei Mitarbeiter aus der Pflege haben die Aufgabe, das betriebliche Gesundheitswesen im Pflegealltag mit den Kolleginnen und Kollegen im Gespräch zu halten. Das ist eine gute Möglichkeit, unsere Mitarbeiterinnen in verschiedenen Bereichen zu unterstützen, zu fördern und sie in gesundheitsschonenden Arbeitsweisen zu sensibilisieren“, so Geschäftsführerin Heike Witte.

Die Summe stammt aus dem Förderprogramm „Stärkung der ambulanten Pflege im ländlichen Raum“, mit dem das Gesundheitsministerium in Hannover Projekte von ambulanten Pflegediensten in Niedersachsen in den nächsten drei Jahren mit insgesamt sechs Millionen Euro unterstützen will. „Krank und Klein – bleib daheim“ ist der erste ambulante Kinderkrankenpflegedienst in Niedersachsen, der eine entsprechende Zuwendung erhalten hat.

"Krank und Klein – bleib daheim“ aus Sulingen ist der erste Kinderkrankenpflegedienst in Niedersachsen und einer der größten des Landes. Die 85 Mitarbeiter versorgen im Kreis Diepholz und in der Region zwischen Bremen, Verden, Nienburg, Herford, Minden und Bad Oeynhausen erkrankte Kinder und Jugendliche zu Hause.

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