LNG-Terminal Wilhelmshaven Die Hoffnung hängt an einer Röhre

Es ist ein Hafenbau im Rekordtempo: Spätestens ein Jahr nach dem russischen Überfall auf die Ukraine soll ein Gasterminal an der Jade die Erdgasversorgung in Deutschland sichern helfen. Doch kann das gelingen?
17.08.2022, 05:00
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Die Hoffnung hängt an einer Röhre
Von Christoph Barth

Das Rohr ist 60 Zentimeter dick – endlos gewalzt und HFI-längsnahtgeschweißt in einem Röhrenwerk in Hamm, Nordrhein-Westfalen. Die geheimnisvolle Technik des Rohrewalzens dürfte den meisten Deutschen ziemlich egal sein – hinge davon nicht die Frage ab, ob sie im kommenden Winter ihre Wohnungen heizen können oder nicht. Denn durch die Stahlröhre soll ab Dezember auf Deutschlands erstem Flüssiggasterminal in Wilhelmshaven der Brennstoff für Tausende Heizthermen und Öfen ins Land strömen. Weil Russland das Gas nicht mehr liefern will, müssen in höchster Eile Alternativen aus dem Boden gestampft werden.

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