Schifffahrt Maersk fährt erstmals rote Zahlen ein

Kopenhagen . Der dänische Mischkonzern A.P. Moeller Maersk hat mit seiner Containerschifffahrt und anderen Aktivitäten erstmals in der Unternehmensgeschichte rote Zahlen eingefahren.
04.03.2010, 13:50
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Kopenhagen . Der dänische Mischkonzern A.P. Moeller Maersk hat mit seiner Containerschifffahrt und anderen Aktivitäten erstmals in der Unternehmensgeschichte rote Zahlen eingefahren.

Wie in Kopenhagen mitgeteilt wurde, machte das mit Abstand größte Unternehmen Dänemarks 2009 einen Nettoverlust von 5,5 Milliarden Kronen (740 Mio Euro) nach einem Gewinn von 17,5 Milliarden Kronen im Vorjahr. Der Umsatz fiel von 312 Milliarden auf 260 Milliarden Kronen.

Maersk betreibt die größte Containerschiff-Flotte der Welt und Hafenanlagen, ist in der Gas- sowie Ölgewinnung aktiv und unterhält Supermarktketten. Als Gründe für das schlechte Ergebnis nannte Konzernchef Nils Smedegaard Andersen den «historisch einmaligen» Verfall der Frachtraten um fast ein Drittel sowie Überkapazitäten im Schifffahrtsmarkt.

Man habe die Folgen durch schnelle Anpassungsmaßnahmen begrenzen können und rechne für das laufende Jahr wieder mit schwarzen Zahlen, wenn auch «nur in bescheidenem Umfang und alles andere als zufriedenstellend».

Als positive Tendenz nannte Andersen das derzeit leichte Anziehen der Frachtraten. Maersk hatte im letzten Jahr unter anderem einen Teil seiner mehr als 300 Containerschiffe umfassenden Flotte stillgelegt. Für den Aufsichtsrat des überwiegend in Familienbesitz befindlichen Unternehmens wurde die Auswechslung von vier der acht Mitglieder angekündigt. (dpa)

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