Grasberger Firma Finkeisen wächst

Mattfeldt lobt Unternehmer Otten

Grasberg. Der Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt (CDU) mag findige Unternehmer. „Wer Tag und Nacht für seinen mittelständischen Betrieb da ist und ihn engagiert zum Erfolg führt, ist in meinen Augen ein Beweis für gelebtes Unternehmertum“, sagte der direkt in den Bundestag gewählte Volksvertreter mit Blick auf Stephan Otten, der seit Jahren die Geschicke des Wintergarten- und Beschattungsspezialisten Finkeisen lenkt.
27.05.2018, 00:00
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Grasberg. Der Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt (CDU) mag findige Unternehmer. „Wer Tag und Nacht für seinen mittelständischen Betrieb da ist und ihn engagiert zum Erfolg führt, ist in meinen Augen ein Beweis für gelebtes Unternehmertum“, sagte der direkt in den Bundestag gewählte Volksvertreter mit Blick auf Stephan Otten, der seit Jahren die Geschicke des Wintergarten- und Beschattungsspezialisten Finkeisen lenkt. Der produziert und vermarktet in Grasberg mit seinen insgesamt 60 Mitarbeitern etwa 1100 Wintergärten pro Jahr auf einer Betriebsfläche von insgesamt knapp 2800 Quadratmetern.

„Wenn Kunden über den Kauf einer Markise oder eines Wintergartens nachdenken, dann möchten Sie gerne das Material vorher anfassen und sich ansehen, wie und wo das später an ihrem Haus angebaut wird“, lobte Mattfeldt bei einem gemeinsamen Besuch mit Grasbergs Bürgermeisterin Marion Schorfmann die Konzeption einer der größten Ausstellungen dieser Art in Norddeutschland.

Besonders angetan war der Bundespolitiker von der Entscheidung des Betriebes, in der nur wenige Schritte entfernten Firma Alproda, die Produktion der Wintergärten in die eigenen Hände zu legen. „Wenn man feststellt, dass Ersatzteillieferungen zu lange dauern, die Kunden ungeduldig werden und die Zahl der Transportschäden zu hoch ist, obwohl man selbst gute Arbeit macht, dann ist das der absolut richtige Schritt“, ist sich Mattfeldt sicher. Die Entwicklung eigener Schnittsoftware für die Aluminiumsäge zeige zudem die Innovationsfreude des Unternehmens.

Mit welcher hohen Qualität in Grasberg hergestellt werde, lasse sich auch daran ablesen, dass die Erzeugnisse über Vertriebspartner nicht nur in der Region sondern inzwischen bundesweit verkauft werden. „ Es ist ein gutes Zeichen, dass der Betrieb nach nur drei Jahren des Bestehens voll ausgelastet ist und sogar über eine Neuorganisation der Produktion nachdenkt, damit er die hohe Nachfrage bedienen kann“, freut sich Mattfeldt.

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