Michael Lambek über die Y-Trasse Modellprojekt

Ohne Machtkämpfe und teils herbe Auseinandersetzungen ist es nicht abgegangen. Aber Bahnchef Grube wollte das Dialogforum.
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Modellprojekt
Von Michael Lambek

Ohne Machtkämpfe und teils herbe Auseinandersetzungen ist es nicht abgegangen. Aber Bahnchef Grube wollte das Dialogforum.

Ihm war nach Stuttgart 21 die Lust an einem zweiten Großkampfplatz im Zeichen der Bahn vergangen. Und der Versuch, mit den Kommunen und Verbänden zusammen nach einer Lösung zu suchen statt gegen sie, scheint aufzugehen. Das Ergebnis, das sich abzeichnet, wird sich sehen lassen können.

Wesentlich ist dabei die Erkenntnis, dass große Probleme nicht immer automatisch gigantische Lösungen erfordern. Die Nutzung vorhandener Strukturen ist durchaus eine Alternative zu ihrer Beseitigung und Ersetzung durch juristisch und gesellschaftlich schwer durchsetzbare Großprojekte. Zumal deren tatsächliche Kosten in aller Regel praktisch nicht kalkulierbar sind.

Das Dialogforum Schiene kann ein Modell für künftige Projekte dieser Art sein – allerdings nur, wenn es so zu Ende geht, wie es aktuell scheint. Denn klar ist auch: Das Ergebnis ist nicht mehr als eine Empfehlung. Die Entscheidung darüber, was tatsächlich gebaut wird, treffen am Ende Bund und Bahn. michael.lambek@weser-kurier.de

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+