Pfeifen für Flexibilität

Beim Tarifkonflikt in der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie zeichnet sich noch kein Ende ab. Arbeitgeber und Gewerkschaften gingen nach der dritten Verhandlungsrunde am Donnerstag in Bremen ohne konkrete Ergebnisse auseinander.
19.01.2018, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von dpa

Beim Tarifkonflikt in der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie zeichnet sich noch kein Ende ab. Arbeitgeber und Gewerkschaften gingen nach der dritten Verhandlungsrunde am Donnerstag in Bremen ohne konkrete Ergebnisse auseinander. Insgesamt hatten 9200 Beschäftigte aus 13 Betrieben in Bremen, Bremerhaven und Achim vorübergehend die Arbeit niedergelegt, allein 5000 beim Autobauer Daimler. Hauptstreitpunkt ist weiterhin die Flexibilisierung der Arbeitszeit. Die IG Metall fordert unter anderem die Möglichkeit, dass Beschäftigte ihre Arbeitszeit befristet auf 28 Wochenstunden senken können. Die Arbeitgeber lehnen das ab und wollen über eine Ausdehnung der Arbeitszeit sprechen.

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