Erster Schritt zur Bebauung des Mester-Geländes am Deich Plan für 24 Reihenhäuser

Woltmershausen.Mit 24 Reihenhäusern am Fuß des Rablinghauser Deichs will Bremen jungen Familien zügig Wohnraum anbieten. Laut Stadtplaner Lars Lemke wird die Deputation Anfang Februar über die öffentliche Auslegung der Pläne für die Fläche in Rablinghausen befinden.
23.01.2014, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Reiner Haase

Mit 24 Reihenhäusern am Fuß des Rablinghauser Deichs will Bremen jungen Familien zügig Wohnraum anbieten. Laut Stadtplaner Lars Lemke wird die Deputation Anfang Februar über die öffentliche Auslegung der Pläne für die Fläche in Rablinghausen befinden. Etwa von Mitte Februar bis Mitte März können die Bürger die Pläne einsehen und Anregungen und Bedenken vortragen. Die Deputation soll noch vor, die Bürgerschaft nach der Sommerpause endgültig über den Bebauungsplan entscheiden.

BPW Baumgart und Partner arbeitet für die Immobilienfirma Gebrüder Rausch an den Plänen für das als „Mester-Gelände“ bezeichnete Baugebiet. Die Gärtnerei Mester wolle mittelfristig den Betrieb einstellen, sagte Stadtplaner Lemke im Wirtschaftsausschuss des Beirats. Im Flächennutzungsplan sei das Gelände zwischen Goltermannweg, Rablinghauser Deich, Bakeweg und Rablinghauser Landstraße als Fläche fürs Wohnen ausgewiesen.

Mehrfach wiesen Anwohner darauf hin, dass die Bodenverhältnisse in dem Bereich problematisch seien: Regenwasser fließe nicht von alleine ab und könne nicht durch den Lehmboden versickern.. „Früher war das unsere Eislauffläche“, erinnerte sich ein älterer Rablinghauser. Das Untergrundproblem bestätigte Dieter Rausch aufgrund der Erfahrungen der Immobilienfirma Gebrüder Rausch. Mit Hansewasser und der Baubehörde sei eine Lösung gefunden worden, so Lemke: Neben einem Regen- und einem Schmutzwasserkanal wird ein Rückstaukanal verlegt. „Darin halten wir 50 Kubikmeter Oberflächenwasser zurück. Sie fließen dosiert in den Regenwasserkanal.“ Diese Kapazität sei größer als von der Baubehörde verlangt.

Erschlossen werden soll das Wohngebiet über eine Verlängerung des Goltermannweges. Die Sackgasse erhält einen Wendeplatz mit 24 Metern Durchmesser. Auf diese Dimension bestehe die Müllabfuhr, erklärte Rausch. Der einseitige Fußweg am Goltermannweg wird in das Baugebiet verlängert. Durch die Reihenhauszeilen führt ein öffentlicher Fußweg zum Rablinghauser Deich. Unklar sei noch, ob der Weg den steilen Deich hinauf der Barrierefreiheit genüge. Der Behindertenbeauftragte werde daher eingeschaltet. „Seine Ratschläge haben uns in anderen Baugebieten sehr geholfen“, so Rausch. Aufgrund der aktuell starken Nachfrage nach Wohnbauland rechnet der Investor damit, dass die Grundstücke zügig vermarktet können und die Bauzeit auf zwei Jahre begrenzt werden kann. „Für junge Familien ist das ein sehr interessanter Standort“, ist Planer Lemke überzeugt. Er verweist auf den kurzen Weg über den Deich zu Spiel- und Freizeitflächen im Weseruferpark. Damit beantwortete Rausch auch die Frage, warum der Baugebietsplan keine Spielfläche ausweist.

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