Wieder mehr Briefkästen Post will Porto erhöhen

München. Die Deutsche Post denkt mittelfristig an eine Anhebung des Standardportos. "Der Preis für einen Standardbrief ist seit 1997 stabil, für Geschäftskunden sind die Preise sogar gesunken. Ehrlicherweise sage ich: Wir werden nicht nochmal 13 Jahre ohne Preiserhöhung auskommen," sagte der für das Briefgeschäft zuständige Post-Vorstand.
21.01.2010, 09:20
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München. Die Deutsche Post denkt mittelfristig an eine Anhebung des Standardportos. "Der Preis für einen Standardbrief ist seit 1997 stabil, für Geschäftskunden sind die Preise sogar gesunken. Ehrlicherweise sage ich: Wir werden nicht nochmal 13 Jahre ohne Preiserhöhung auskommen," sagte der für das Briefgeschäft zuständige Post-Vorstand, Jürgen Gerdes, der "Süddeutschen Zeitung" vom Donnerstag.

Er fügte an: "Aber die Preise sind streng reguliert, und in 2010 gibt es im nationalen Briefgeschäft garantiert keine Preiserhöhungen." Zu der Diskussion um ein erhöhtes Portofür farbige Briefumschläge sagte Gerdes, dies sei bereits seit über zehn Jahren so und von der Netzagentur genehmigt.

Zudem prüft der Konzern derzeit eine Erhöhung der Zahl der Briefkästen. "Die Zahl wird sicher nicht sinken, eher steigen. Wir prüfen ständig Standorte und Anzahl der Briefkästen mit dem Ziel, den Service zu erhöhen. Wichtig ist die Nähe zum Kunden," sagte Gerdes dem Blatt. Derzeit gibt es in Deutschland 109.000 Briefkästen. Auch die Zahl der Post-Außenstellen soll nach Angaben von Gerdes erhöht werden: "Unser Plan ist, die Zahl der Verkaufsstellen in den nächsten drei Jahren von 17.000 auf 24.000 weiter auszubauen. Wir arbeiten daran, diesen Prozess zu beschleunigen." Derzeit wandelt der Konzern eigene Filialen in solche um, die dann von externen Anbietern wie Lebensmittelhändlern betrieben werden.

Gerdes gab sich auch zuversichtlich, dass der geplante Online-Brief ein Erfolg wird. Die Deutsche Post werde dazu mit dem ADAC kooperieren, kündigte Gerdes an: "Gerade haben wir für den Brief im Internet eine umfangreiche Kooperation mit dem ADAC beschlossen. Der allein hat 17 Millionen Mitglieder. Das ist eine sehr gute Basis."

AFP

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