IG Metall fordert Regierung soll Banken für Krisenkosten zur Kasse bitten

Bremen. Die IG Metall hat die Bundesregierung aufgefordert, die Banken für die im Lande dringend nötigen Investitionen zur Kasse zu bitten. „Die Folgen der Krise müsse jene finanzieren, die sie verursacht haben“, sagte Detlef Wetzel, 2. Vorsitzender der IG Metall, dem WESER-KURIER.
28.04.2010, 17:58
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Bremen. Die IG Metall hat die Bundesregierung aufgefordert, die Banken für die im Lande dringend nötigen Investitionen zur Kasse zu bitten. „Die Folgen der Krise müsse jene finanzieren, die sie verursacht haben. Also Banken, Hedgefonds, Investmenthäuser“, sagte Detlef Wetzel, 2. Vorsitzender der IG Metall, dem WESER-KURIER (Donnerstagsausgabe).

Der Bund müsse neben der Bankenabgabe, die nur ein Vorsorgefonds für den nächsten Crash sei, Gewinne abschöpfen oder die Banken anderweitig zahlen lassen. 100 Milliarden Euro für ein Zukunftsprogramm des Bundes seien nötig, um dringende Investitionen in die Bildung, die Förderung von Innovation, Forschung und Entwicklung, die Begleitung des industriellen Strukturwandels oder in die Verkehrsinfrastruktur zu finanzieren. „Es ist doch nicht einzusehen, dass Banken schon wieder Milliarden verdienen, aber ungeschoren davonkommen sollen“, sagt Wetzel.

Die Hälfte der Staatsverschuldung in Deutschland in diesem Jahr sei krisenbedingt. Es sei nicht akzeptabel, wenn am Ende der Steuerzahler diese Schulden über höhere Abgaben oder niedrigere Sozialleistungen begleichen müsse.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Donnerstagsausgabe des WESER-KURIER.

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