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Schleiftechnik Witt – ein Marktführer für den letzten Schliff

Schwanewede. Der hiesige Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt nutzte kürzlich seinen Besuch bei Schleiftechnik Witt in Schwanewede, um sich ein Bild von der Qualitätsfertigung und den Zukunftsplänen des aufstrebenden Unternehmens im Gewerbegebiet Neuenkirchen zu machen. „Wenn Rolf Witt und seine 15 Mitarbeiter Hand an einen Gegenstand legen, dann ist Feinarbeit angesagt: Feinarbeit, die in Deutschland stark nachgefragt ist, aber nur wenige Unternehmen beherrschen“, berichtet Mattfeldt.
08.10.2017, 00:00
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Schleiftechnik Witt – ein Marktführer für den letzten Schliff

Der Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt (rechts) lässt sich von Rolf Witt dessen Unternehmen Schleiftechnik Witt in Schwanewede zeigen.

Schwanewede. Der hiesige Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt nutzte kürzlich seinen Besuch bei Schleiftechnik Witt in Schwanewede, um sich ein Bild von der Qualitätsfertigung und den Zukunftsplänen des aufstrebenden Unternehmens im Gewerbegebiet Neuenkirchen zu machen. „Wenn Rolf Witt und seine 15 Mitarbeiter Hand an einen Gegenstand legen, dann ist Feinarbeit angesagt: Feinarbeit, die in Deutschland stark nachgefragt ist, aber nur wenige Unternehmen beherrschen“, berichtet Mattfeldt. Das Schwaneweder Unternehmen ist ein sogenannter „Hidden Champion“ – also ein relativ unbekanntes, kleines oder mittelständisches Unternehmen, das in seinem Segment Marktführer ist.

„Es ist beeindruckend, wie dieses inhabergeführte und noch relativ junge Unternehmen mit termingerechter Präzision in allen Bereichen der Schleiftechnik wertvoller Partner weltweit operierender Unternehmen geworden ist“, sagte Mattfeldt angesichts der Aufträge aus Luft- und Raumfahrt, Autoindustrie, Schiffbau und Kraftwerken. Es geht dabei um filigrane Arbeiten im Mikrometer-Bereich an hochwertigsten Stahlwerkstoffen. „Hier bekommen auch Teile für den Einsatz im Weltraum sprichwörtlich ihren letzten Schliff.“

Rolf Witt hat sich 2001 selbständig gemacht. „Ich finde es toll, wenn Menschen Unternehmergeist haben und den Mut, sich selbstständig zu machen. Mit dem nötigen Biss können das heute auch junge Menschen schaffen“, findet Mattfeldt. Die ersten wichtigen Werkstücke entstanden mit Hilfe von Werkzeugen befreundeter Unternehmen. Heute investiert er in eine moderne 14 Meter lange Schleifmaschine, um auch den künftigen hohen Anforderungen seiner Auftraggeber gerecht zu werden. Der Unternehmer sucht zudem nach Erweiterungsmöglichkeiten.

„Dieses Vorzeigeunternehmen kann kaum die Anfragen bewältigen“, berichtet der Bundespolitiker. Für eine Ausweitung der Produktion würde der Betrieb gerne Fachkräfte einstellen. Aber Spezialisten, die in der Lage seien, hochflexibel und innovativ auf ausgefallene Wünsche der Auftraggeber zu reagieren und diese filigrane Arbeiten auch unter Zeitdruck herzustellen, seien kaum zu finden. „Vor allem in den Schulen müssen wir Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik weiter stärken, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken“, forderte Mattfeldt.

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